Homöopathie
Homöopathische Mittel

Abrotanum


Das homöopathische Mittel Abrotanum wird oft eingesetzt, wenn matastasierende Beschwerden und Erkrankungen auftreten. Dieser etwas umständliche Begriff beschreibt ein Auftreten von Symptomen, die an einer Stelle auftreten, dann wieder verschwinden und dafür an einer anderen Stelle wieder kommen. Mit dem Begriff Beschwerden ist dabei aber nicht gemeint, dass es sich um Krebs handeln muss, es kann jede Form von Beschwerden sein. Ein typisches Beispiel ist, dass rheumatische Symptome an den Fingergelenken auftreten, dann wieder verschwinden und schließlich an der Wirbelsäule wieder zum Vorschein kommen.

Weitere Beispiele hierfür sind:

  • Ein Wechsel von Hämorrhoiden und Rheumatismus
  • Ein abwechselndes Auftreten von Hämorrhoiden und Kopfweh
  • Ein Alternieren von Rheumatismus und Dysenterie oder Diarrhö
  • Eine Parotisentzündung verschiebt sich auf die Brustdrüsen oder Hoden
    Ein abwechselndes Auftreten von Verstopfung und Diarrhö


Die Hauptanwendungsgebiete sind

  • Appetitlosigkeit
  • Schwäche
  • Lymphknotenschwellung
  • Magerkeit und Abmagerung
  • Wachstumsschwäche bei Babys
  • Hautausschläge
  • Durchfall / Diarrhö
  • Rheumatische Beschwerden
  • Hämorrhoiden

 

Übersicht zu Abrotanum

Art des Stoffes
Pflanzlich - Die Ursprungspflanze ist die Eberraute


Typische Potenzen
D6 - D12, C6 - C12

Abrotanum ist außerdem dafür bekannt, dass es helfen kann, wenn es um das Thema Abmagerung geht. Diese Abmagerung kann zum Beispiel durch eine Krankheit verursacht werden oder aber durch einen mangelnden Appetit. Wichtig ist, dass diese Abmagerung sich von den unteren Körperextremitäten in Richtung Oberkörper und Kopf ausbreitet. Zuletzt nimmt die betroffene Person sichtbar im Gesicht ab. Einhergehend damit leidet der Betroffene auch unter Durchfall oder Verstopfung.

Weitere gute Einsatzgebiete für Abrotanum finden sich bei Wurmerkrankungen, bei Rheuma und Gicht oder auch bei depressiven Episoden bei Kindern.

Der Wirkstoff, der diese Heilwirkung ausübt, wird aus der Pflanze Eberraute gewonnen. Dazu verwendet man frische Blätter und Stängel und stellt daraus homöopathische Potenzen her.

So wie die Eberraute viele Gerbstoffe und Bitterstoffe enthält, so sind auch die Menschen, zu denen dieses Mittel am besten passt: sie sind verbittert und rau.
Typisch ist eine gewisse Boshaftigkeit, eine Gereiztheit und eine schnelle Reizbarkeit.

Abrotanum - Personen werden generell als boshafte, widerspenstige und zornige Menschen beschrieben. Sie haben immerzu üble Laune, haben ein mürrisches Gemüt und mögen keine Gesellschaft. Der Kontakt mit den Mitmenschen wird von den Abrotanum-Kindern vermieden, da sie generell anderen Menschen gegenüber abgeneigt sind. Sie sind nicht nur leicht zu reizen und schnell verärgert, sondern können außerdem einen grausamen Charakter haben. Sie werden von dem Gefühl getrieben, dass sie eine grausame oder böse Tat durchführen müssen. Die Kinder werden auch als marastische Kinder bezeichnet. Schafft es der Patient nicht, seinen Zorn im Zaum zu halten, so kann es passieren, dass er gewalttätig wird.

Abrotanum
Auf der anderen Seite machen sich die Abrotanum - Personen viele Sorgen und haben große Angst davor, dass das Gehirn irgendwann aufgibt und man senil wird. Sie werden oft melancholisch und werden von einer großen Niedergeschlagenheit geprägt. Außerdem fühlen sich die Kinder mutlos. Sie sind oft träge und ihre Aufnahmegeschwindigkeit für neue Dinge ist sehr begrenzt. Generell haben sie Probleme mit geistigen Aufgaben, da sie das Gefühl haben, die gesamten Kräfte – sowohl geistig als auch körperlich – seien verschwunden.

Diese Menschen zeigen sprunghaftes Verhalten: eben noch haben sie viel geschwätzt, dann sagen sie plötzlich gar Nix mehr.
Typisch für diese Menschen ist auch, dass sie oft träge sind, dass sie geistig nicht belastbar sind und dass sie allgemein schnell ermüden, sowohl körperlich als auch geistig. Sie haben dann Probleme, neue Informationen aufzunehmen.


Im Allgemeinen haben sie einen recht guten Appetit, sind aber dennoch meistens sehr mager und haben Probleme, zuzunehmen.

Auffallend ist, dass sie auf der Haut bläuliche bis rote Flecken haben. Das Gesicht sieht oft älter aus, als es eigentlich ist, da sich sehr viele Runzeln gebildet haben. Oftmals leiden die Personen auch unter Hämorrhoiden.

Das homöopathische Mittel Abrotanum entfaltet seine Wirkung besonders auf die Haut, auf die Schleimhäute, auf den Bewegungsapparat und den Verdauungstrakt.


Anwendungsmöglichkeiten von Abrotanum

Für wen ist dieses Mittel geeignet?
Abrotanum eignet sich besonders gut bei Menschen, bei denen Beschwerden an einer Stelle auftauchen, dann wieder verschwinden und dann an einer anderen Stelle plötzlich wieder da sind. Außerdem passt es besonders gut zu Menschen, die eher zu mager sind bzw. die gerade stark abnehmen. Oftmals tritt dies besonders deutlich in der unteren Körperhälfte auf.

Bei welchen Beschwerden hilft dieses Mittel?
Es hilft besonders auf Körperglieder, die von Rheuma oder Gicht betroffen sind.
Außerdem passt es besonders gut bei Beschwerden mit dem Verdauungssystem, wenn man zum Beispiel die Nahrung nur schwer verdauen kann. Oftmals wird dieses Mittel auch gegeben, wenn Kinder nicht ausreichend schnell wachsen oder wenn Erwachsene zu dünn sind.

In welchem Alter kann dieses Mittel genommen werden?
Dieses homöopathischen Mittel können alle Menschen nehmen, vom Säuglingsalter bis zum hohen Alter. Allerdings sollte man bei Kleinkindern vor einer Selbstanwendung unbedingt einen Arzt konsultieren.


Häufig eingesetzt im Bereich
Lymphdrüsen, Magen-Darm-Kanal, Kapillargebiet.

Abrotanum als Heilmittel in der Homöopathie

Wenn ein Abrotanum-Patient Durchfall bekommt, so verbessert dies seine Beschwerden. Wenn er einen weichen Stuhlgang hat, geht es ihm gut.

Kennzeichnend für Abrotanum ist es außerdem, dass die Person rasch abmagert. Diese Abmagerung kommt zustande, trotz des Umstandes, dass der Patient einen äußerst großen Appetit hat und auch viel Nahrung zu sich nimmt. Der Beginn dieser Abmagerung findet an den unteren Gliedmaßen statt und am Gesicht endet sie. Es tritt eine Störung der Nahrungsaufnahme auf.
Abrotanum gilt als Hauptmittel bei diesem Beschwerdebild.

Ein weiteres charakteristisches Kennzeichen eines  Abrotanum-Patienten ist die auftretende Schwäche. Es ist ihm nicht mehr möglich zu stehen. Sogar ein Aufrechthalten des Kopfes kann zum Problem werden.

Dieses Befinden wird teilweise noch von weiteren Krankheiten ergänzt, wie beispielsweise von:
Kanzeröser Peritonitis und übergroßen Abdominaldrüsen
Chronischer Tuberkulose

Vor allem bei Kindern kann es auch sein, dass die Schwäche als Folge einer Influenza aufkommt.

Wenn Säuglinge unter Nabelabsonderungen leiden, bei denen eine blutige oder seröse Flüssigkeit austritt, gilt das homöopathische Mittel Abrotanum als Spezifikum.

 

Die typischen Symptome von Abrotanum werden folgendermaßen beschrieben:

Kopf
Die Betroffenen sind geistig schwach und träge. Schon kleinste geistige Anstrengungen führen zur Erschöpfung. Die Personen können schwer denken, sie haben das Gefühl, ihr Gehirn wäre wie aufgeweicht.

Nach außen hin wirken sie oft faul, was zum Teil daran liegen kann, dass sie jeglichen Sport vermeiden.

Oft machen Sie einen trübsinnigen Eindruck, sie wirken verzweifelt, aber auch reizbar bis bösartig und sie neigen teils zur Gewalt. Sie sind aber dennoch auch oft schweigsam und ängstlich. Teilweise wird von einem Drang berichtet, etwas Böses zu tun.

Der Patient fühlt sich sehr schwach. Da sich dieses Gefühl auch im Hals auswirkt, ist der Person keine Aufrechthaltung des Kopfes mehr möglich.

Gesicht
Das Gesicht ist kalt und abgemagert. Es ist blass und trocken. Es macht einen runzeligen und faltigen Eindruck. Das Gesicht des Patienten sieht sehr alt aus. Es tritt ein Hämangiom auf. Der Patient hat Akne im Gesicht. Die Stirnadern des Patienten sind erweitert und geschwollen, man spricht hier von Teleangiektasien.

Augen
Die Augen des Kindes sind hohläugig und haben jeglichen Glanz verloren. Es bilden sich blaue Augenringe.

Nase
Jungen leiden unter Nasenbluten.


Abdomen

Der Patient fühlt sich derart aufgebläht, dass es ihm fast nicht möglich ist, sich zu bewegen und besonders sich zu bücken. Verstopfung und Diarrhö wechseln sich bei der Person ab.
Generell hat die betroffene Person ein gutes Wohlbefinden, obwohl er eine chronische Diarrhö hat. Wenn die Diarrhö nun auf einen Schlag verschwindet, beispielsweise wegen einer starken Medizin oder  wegen eines anderen Umstandes, so zeigt der Patient eine sehr empfindliche Reaktion. Wenn die Diarrhö unterdrückt wird, so können folgende Symptome als sofortige Folge auftreten:

  • Hämorrhoiden
  • Herzbeschwerden
  • Rheuma-Zustände
  • Magenschmerzen

Es kann sein, dass man die Diarrhö durch medizinische Mittel oder auch durch den Zufall doch wieder zurück erhält. Bei einer solchen Wiederherstellung verbessern sich die innerlichen Beschwerden unverzüglich. Das angezeigte homöopathische Mittel ist nun Abrotanum.
Es kann zu Hämorrhoiden kommen. Außerdem hat man einen etwas blutigen Stuhlgang, der sich oft äußert. Der Patient hat in unterschiedlichen Bereichen des Abdomens das Gefühl, als wären dort feste Klumpen. Außerdem tritt auch im Darmbereich ein Gefühl von Schwäche ein. Es kann sein, dass der Nabel, vor allem bei Säuglingen, Absonderungen bildet.

Magen

Der Patient hat das Gefühl, sein Magen würde im Wasser umherschwimmen. Er hat Probleme mit der Verdauung und erbricht sehr viel Flüssigkeit, die einen äußerst unangenehmen Geruch hat. Die aufgenommene Nahrung durchläuft Magen und Darm, ohne dabei verdaut zu werden. Der Patient hat Magenschmerzen, welche sich vor allem in der Nacht äußern. Er hat zwar einen ordentlichen Appetit, magert aber dennoch ab. Ihm ist oft kalt.


Genitalien vom Mann

Bei Knaben kann es zu einer Hydrozele kommen.

Genitalien der Frau

Bei Frauen kann der Bereich von dem linken Eierstock schmerzen. Dabei handelt es sich um schießende Schmerzen. Es kann passieren, dass die Regel ausbleibt.


Atemwege

Als Folge von Diarrhö kann es zu einem trockenen Husten kommen.


Rücken und äußerer Hals

Der Patient verspürt im Rücken ein Schwächegefühl. Der Rücken schmerzt, wenn Hämorrhoiden vorhanden sind. Es kann von einem Moment zum nächsten damit beginnen, dass der Rücken schmerzt, wobei die Schmerzen in der Nacht noch stärker sind. Bewegung hilft, um den Rückenschmerz zu lindern.


Gliedmaßen

Der Patient hat Schmerzen in folgenden Extremitäten:

  • Schultern
  • Handgelenke
  • Arme
  • Knöchel

Es handelt sich dabei um einen stechenden Schmerz. Außerdem kommt ein Gefühl von Taubheit auf. Die Füße und die Finger fühlen sich sehr kalt an. Sie prickeln oder sind taub.
Die Beine des Patienten sind heftig abgemagert. Wenn der Patient unter Rheumatismus leidet, kann er seine Extremitäten fast nicht mehr bewegen. Es kann als Folge von einer Kolik oder von Krämpfen mit großen Schmerzen zu einer Kontraktion der Extremitäten kommen.


Haut

In dem Gesicht des Patienten bilden sich Angiome. Vor allem kommt es bei Kindern zu Hämangiomen.
Abrotanum führt zu Verfärbungen auf den Backen des Patienten. Diese Verfärbungen sind fleckig, haben eine blaurote Färbung und sind nur unscharf begrenzt. Auf den entsprechenden Bereichen ist eine dünne venöse Zeichnung zu erkennen, welche als Teleangiektasie bezeichnet wird. Die Person hat eine schlaffe Haut.


Fieber
Die betroffene Person durchlebt einen Wechsel von Kälte und Hitze. Sie hat ein chronisches Wechselfieber, welches von Magenschmerzen begleitet wird.


 

Typische Symptome Typische Symptome (Leitsymptome) für Abrotanum

  • Betroffener nimmt trotz Heißhunger stark ab.
  • Der Bauch ist stark aufgebläht
  • Ein sogenanntes Blutschwämmchen im Gesicht
  • Sehr großer Appetit. Betroffener isst viel, gleichzeitig nimmt er aber immer weiter ab
  • Es zeigt sich ein gestörtes Wachstum
  • Besonders die untere Körperhälfte sieht zu mager aus





Modalitäten

Besser durch Das Leiden wird verbessert durch

  • Bewegung
  • Weicher und dünner Stuhlgang

Schlechter durch Das Leiden wird verschlechtert durch

  • Kälte / Kalte Luft
  • Nässe
  • In der Nacht
  • Nebel
  • Das Unterdrücken von Absonderungen und Ausscheidungen (Durchfall)
    11 Uhr vormittags


Dosierung Dosierung von Abrotanum

Dosierung und Einnahme von Abrotanum-Globuli

Abrotanum ist für alle Menschen geeignet, d. h. vom Säugling bis zum Greis. Es hat außerdem keine Nebenwirkungen. Auch schwangere Frauen und Frauen in der Stillzeit können dieses Mittel verwenden.

Allerdings sollte man darauf achten, dass es bei Potenzen ab D 30 und höher von einem Fachmann verordnet werden sollte.

Zur Eigenbehandlung mit Abrotanum empfiehlt sich die Potenz D 6 bis D 12.
Schwangere Frauen und stillende Mütter sollten die Einnahme vorsichtshalber mit ihrem Frauenarzt absprechen.

Wenn nach einigen Tagen, nachdem man das Mittel nimmt, die Beschwerden sich nicht verbessert haben, sollte man das Mittel absetzen.

Man sollte im Rahmen einer Eigenbehandlung immer nur ein Mittel auf einmal einnehmen.

Wenn Sie gleichzeitig ein chemisches Medikament einnehmen müssen, sollten Sie dies nicht eigenmächtig abnehmen, um mit einem homöopathischen Medikament weiterzumachen. Fragen Sie vorher ihren Arzt.

Säuglinge und Kleinkinder
Säuglinge und Kleinkinder bekommen ein Globuli, Kleinkinder ab dem zweiten Lebensjahr zwei Globuli pro Gabe. Bei größeren Kindern können Sie drei Globuli geben.

Erwachsene
Erwachsene nehmen bis zu fünf Globuli Abrotanum pro Gabe.

Bei akuten Beschwerden empfiehlt sich die Potenz D 6 bis D 12. Hier nimmt man je drei Globuli alle 30 - 60 Minuten.
Wenn die Symptome sich gebessert haben, kann man die Abstände zwischen der Einnahme immer weiter verlängern. Beachten Sie aber bitte, dass Sie maximal fünf Gaben pro Tag geben.

Die Potenz D 12 darf ein bis zweimal am Tag genommen werden, wobei eine Gabe dann aus drei Globuli besteht. Wenn sich die Beschwerden deutlich verbessert haben, sollte man das Mittel nur noch einmal am Tag einnehmen.

Wenn man unter chronischer Erschöpfung leidet oder wenn es zu einer chronischen Abmagerung kommt, sollte man über mehrere Wochen hinweg höhere Potenzen nehmen, die dann aber von einem Fachmann dosiert und empfohlen werden sollten.

Schwangerschaft Abrotanum in der Schwangerschaft

Dieses Mittel kann in der Schwangerschaft genommen werden. Allerdings ist es tatsächlich so, dass es eines der Mittel ist, das kaum in der Schwangerschaft eingesetzt wird. Es kann zum Beispiel helfen, wenn man ständig schwach ist oder wenn man in der Schwangerschaft stark abnimmt. Helfen kann es auch, wenn man während des Bewegtwerdens, also zum Beispiel im Auto, wehenartige Schmerzen hat.

Babys Abrotanum bei Babys und Kleinstkindern

Dies homöopathische Mittel kann auch von Kleinstkindern und Babys eingenommen werden. Ein Hinweis auf dieses Mittel ist, dass das Kind sehr mager ist. Diese Magerkeit trat zuerst an den Beinen auf und hat sich dann nach oben hin ausgebreitet. Dennoch hat das Kind sehr großen Appetit. Insbesondere am Vormittag um 11:00 Uhr und in der Nacht will das Kind viel essen. Am Tag ist das Kind stark gereizt.
Typisch sind auch Hautausschläge am Bauchnabel.

Hund und Katze Abrotanum bei Hund, Katze und Pferd

Dieses Heilmittel ist ein bewährtes Mittel gegen Würmer. Nach einem Wurmbefall nimmt das Tier stark ab, es hat Durchfall oder Verstopfung und erbricht oft.

Bei älteren Katzen kann das Mittel helfen, wenn die Katze ständig schwach ist. Auch hier fällt auf, dass die Katze viel zu wenig Gewicht hat. Außerdem ist die Katze sehr kälteempfindlich und reizbar.

Nebenwirkungen

Es kommt zu keinerlei Nebenwirkungen, zumindest sind keine bekannt.
Es kann zu der typischen Erstverschlimmerung kommen.


Hausapotheke und Selbstbehandlungsmöglichkeiten

Anwendungsgebiete in der Übersicht

  • Abmagerung
    Betroffenen Personen werden immer dünner, obwohl sie einen guten Appetit haben. Charakteristische Heißhungerattacken am Vormittag um 11 Uhr sowie nachts.

  • Durchfall
    Wässriger, blutender sowie schlecht riechender Durchfall abwechselnd mit Verstopfung. Dadurch große Erschöpfung.
    Wird der Durchfall unterdrückt, können trockener Husten sowie rheumatische Beschwerden auftreten.
    Der Durchfall bessert das Befinden.

  • Erschöpfung
    Geistige sowie physische Erschöpfung verbunden mit Angstzuständen sowie Traurigkeit.
    Die Person ist so erschöpft, dass sie gar nicht schlafen kann. Sobald sie denn doch eingeschlafen ist, wird sie im Schlaf äußerst unruhig.

  • Fieber
    Fieberanfälle bringen große Erschöpfung. In der Nacht schwitzt die Person viel.
    Der Schweiß ist auffallend klebrig.

  • Halsschmerz
    Die Schmerzzustände treten besonders beim Herunterschlucken auf und sind so intensiv, dass betroffene Personen ein Gefühl verspüren, als würde das Geschluckte im Halse stecken bleiben.
    Der Hals der Person ist dunkel rot sowie sehr trocken.

  • Hämorrhoiden
    Brennende Hämorrhoiden treten hervor. Die Symptome verschlimmern sich, wenn rheumatische Schmerzen nachlassen.

  • Starker und dauernder Harndrang
    Sobald die Harnblase vollends gefüllt ist, besteht ein anhaltender Harndrang. Dennoch geht der Harn lediglich tropfenweise ab.

  • Ausschläge auf der Haut
    Hautausschlag um den Nabel von Babys und Kleinstkindern.
    Stark empfindliche Kopfhaut, die juckt und auf der sich kleine Knötchen bilden.


  • Kopfweh
    Schmerzen besonders am Hinterkopf sowie auf der Stirn. Schmerzen wandern hin und her.

  • Beschwerden mit dem Magen
    Magenschmerzen sind auffällig brennend und wie schneidend.
    In der Nacht sind die Schmerzen besonders schlimm.
    Ein kaltes Gefühl im Magen, als würde dieser "in Wasser schwimmen".

  • Magenverstimmung
    Betroffenen Personen brechen große Mengen Flüssigkeiten.

  • Beschwerden mit der Menstruation
    Die Menses ist besonders schmerzhaft sowie sehr unregelmäßig auftretend.
    Wenn eine Blutung ausbleibt, ensteht dafür eine Blutung an einer anderen Körperstellen, etwa in der Nase.

  • Nasenbluten
    Insbesondere Buben haben oft Nasenbluten.



    Was ist Abrotanum?

    Das homöopathische Mittel Abrotanum wird aus der Eberraute hergestellt.
    Die Eberraute ist ein Angehöriger der Familie der Korbblütler. Diese Pflanze kommt ursprünglich aus dem südlichen Osteuropa, allerdings ist sie inzwischen auch bei uns oft als Gartenpflanze zu finden. Im Spätsommer bis in den Herbst hinein wachsen viele Blüten mit gelben Blättern an ihr.

    Wegen des besonders aromatischen Duftes der Pflanze war sie in der alten Heilkunde ein oft verwendetes Heilmittel gegen zu lange und zu fade Predigten in der Kirche.

    In England hat die Pflanze auch den Namen "Jungfernverderber", da man angeblich mit der Kraft der Zweige die Liebe der Angebeten gewinnen könne.


    Quellen





    Buchempfehlung

    .