Hom÷opathie
Homöopathische Mittel

Antimonium tartaricum

Antimonium tartaricum hilft gegen Husten mit lautem Rasseln und Völle in der Brust, aber spärlichem Auswurf.

Die Beschwerden verschlimmern sich bei Hitze, bzw. im warmen Zimmer.

Hauptanwendungsgebiete

Schläfrigkeit, Husten, Beschwerden beim Atmen


Leitsymptome

  • Der Betroffene hat eine Lungenerkrankung, dazu einen Katarrh und einen sehr starken Blutandrang.
  • Der Betroffene hat in seiner Brust ein rauhes lautes Rasseln.
  • Der Betroffene hat einen feuchten und rasselnden Husten, es bildet sich aber nur wenig Auswurf, der abgehustet wird.
  • Bei älteren Betroffenen kommt es oftmals zu einer Bronchitis und Husten, besonders in den kalten Monaten.
  • Der Betroffene ist geschwächt, Krankheit ist im Endstadium, Atmung ist gefährdet, Puls ist schwach -> Arzt rufen!!!
  • Der Betroffene hat ein überwältigendes Schlafbedürfnis während eines Hustens oder einer Bronchitis.
  • Der Betroffene hat eine Zyanose (blaue Verfärbung der Haut) während einer Atemwegserkrankung, besonders sind die Lippen betroffen.
  • Der Betroffene ist abgezehrt und entkräftet.
  • Der Betroffene hat eingefallene Gesichtszüge, es bildet sich kalter Schweiß auf seiner Stirn.
  • Der Betroffene hat eine gequälte, angestrengte Atmung. Es blähen die Nasenflügel auf.
  • Neugeborene haben Atemwegsbeschwerden.
  • Der Betroffene hat Keuchhusten oder Tuberkulose.
  • Der Betroffene hat eine dick belegte, weiße Zunge mit einem deutlichen roten Rand.
  • Der Betroffene hat Windpocken oder pustelige Ausschläge, in Verbindung mit einem choleraartigen Durchfall.
  • Der Betroffene hat ein durch große Höhen verursachtes Lungenödem oder Gehirnödem.
  • Der Betroffene hat in akutem Krankheitsfall ein starkes Verlangen nach saueren Dingen, also etwa nach sauren Äpfeln oder Zitronen.

Anwendungsgebiete von Antimonium tartaricum


Übersicht zu Antimonium tartaricum

Wie oft eingesetzt

Häufig
Abkürzung

Ant-T.

Deutscher Name Brechweinstein
Art des Stoffes

Mineral

Typische Potenz D6 - D12, niedriger dosiert verschreibungspflichtig

Erscheinungsbild des Betroffenen

 


Das Leiden wird verbessert durch

  • Aufenthalt im Freien
  • Auswurf
  • Aufrechtes Sitzen
  • Aufsitzen
  • Erbrechen
  • Aufstossen

Das Leiden wird verschlechtert durch

  • Milch
  • Am Abend
  • Wärme
  • Schwüles feuchtes Wetter
  • Hitze
  • Im Herbst

Hausapotheke

 

  • Zahnungsbeschwerden
    Die Zunge ist dick und weiß belegt.
    Antimonium tartaricum


  • Asthma, Atmung rasselnd, Schleim, reichlich zäher Schleim
    Der Schleim kann nicht abgehustet werden.
    Es besteht ein würgender Husten.
    Die betroffene Person muss sich setzen.
    Sie ist schwach, blass und kalt.
    Das Abhusten bringt Erleichterung, erschöpft jedoch.
    Besonders bei älteren Menschen und kleinen Kindern.
    Antimonium tartaricum D6
    Dreimal täglich bis eine nachhaltige Besserung eintritt.

  • Asthma, mit starker Schleimbildung
    Der Betroffene hat ein Rasseln in der Brust.
    Es kommt zur Atemnot.
    Der Betroffene wird immer schwächer, ist benommen und schwitzt.
    Der Schleim lässt sich nicht abhusten.
    Der Betroffene ist blass, hat keinen Durst und ist leicht reizbar.
    Antimonium tartaricum D 30
    Zweimal täglich zwei Globuli bis es zu einer nachhaltigen Besserung kommt.

  • Plötzliche Atemnot, Atemwege blockiert
    Erbrochenes blockiert die Atemwege, die Atmung rasselt.
    Der Betroffene ist schwach, er friert und hat blaue Lippen.
    Antimonium tartaricum C30
    Alle zwei bis drei Minuten, bis eine Besserung eintritt.

  • Klein- und Schulkinder, Windpocken
    Das betroffene Kind hat Pusteln und große Bläschen.
    Es fühlt sich schläfrig, schwach und sehr niedergeschlagen.
    Der Betroffene hat Angst vor dem alleine sein.
    Das Gesicht ist blass, es bildet sich Schweiß.
    Verbesserung durch aufrechtes Sitzen.
    Verschlechterung am Abend, in der Nacht, durch Hinlegen, durch Wärme, durch feucht-kaltes Wetter, durch säuerliche Speisen, sowie durch Milch.
    Antimonium tartaricum D 6
    Eine Tablette oder drei Globuli viermal täglich, ungefähr eine Woche lang.




02.10.2008

 

 




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