Homöopathie
Homöopathische Mittel

Cicuta virosa

Cicuta, der Wasserschierling, wird in der Schulmedizin gelegentlich verwendet, um Gicht zu behandeln. Die frische Wurzel der Pflanze ist extrem giftig und verursacht Symptome wie bei einer Strychninvergiftung, u. a. Krämpfe, starker Speichelfluss, Schwitzen und Hyperventilation. Der Wasserschierling wächst in Europa, Sibirien, den USA und Kanada.

Verwendung finden in der Homöopathie Teile der frischen Wurzel, allerdings so stark verdünnt, dass es zu keiner Vergiftung kommen kann. Cicuta virosa wird in der Homöopathie allerdings nicht so oft eingesetzt. Zur Selbstbehandlung werden die Potenzen D6 und D12 empfohlen. Niedrigere Potenzierungen, z. B. D3 oder kleiner sind verschreibungspflichtig!

Cicuta eignet sich bei Zuckungen und spastischen Zuckungen, insbesondere wenn der Kopf dabei nach hinten gebogen wird, zum Beispiel auch bei Epilepsie, Meningitis, Eklampsie, Lähmungen oder bei Nachwirkungen von Kopfverletzungen.

Die Betroffenen haben ein starkes Verlangen, ungenießbare Dinge wie z. B. Kreide zu essen.

Häufig eingesetzt im Bereich
Zentrales Nervensystem, Herz, Haut.

Hauptanwendungsgebiete von Cicuta virosa

Schwindelgefühle, Epilepsie und Krämpfe, Zuckungen, Lähmungen


Die Beschwerden verschlechtern sich

  • Durch Erschütterung und Berührung


Typische Symptome Typische Symptome (Leitsymptome), die auf dieses Mittel hindeuten

  • Die Betroffenen haben ein starkes Verlangen, ungenießbare Dinge wie z.B. Kreide zu essen.




Selbstbehandlung Beispiele zur Selbstbehandlung


Quellen





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