Die Homöopathie

 

Cina

Dieses Mittel wurde angeblich nach Artemisia, der Königin von Persien im 4. Jahrhundert v. Chr. benannt, die für ihre botanischen Kenntnisse bekannt war. Die übergeordnete Pflanzenfamilie hat eine lange Tradition als Arzneimittel, sie war schon bei den alten Römern und Chinesen bekannt. Artemisia cina wurde früher als Heilmittel gegen Darmwürmer verwendet, auch heutzutage findet man den Wirkstoff Santonin noch in Wurmmitteln.

Im Jahr 1829 wurde Cina von Hahnemann getestet und er fand, dass die Pflanze eine "wertvolle heilende Wirkung" weit über ihre traditionelle Rolle in Kräuterkunde besitzt.

Cina wird in der Regel als Heilmittel für Kinder verwendet, und ist gegen Darmwürmer oder Muskelzuckungen anwendbar.
Die Betroffenen können es nicht ertragen, berührt zu werden, gehalten zu werden, oder sogar beobachtet zu werden - sie empfinden sich oft als hässlich.

Betroffene neigen zur Unruhe, einem wilden Geisteszustand, Zähneknirschen. Ihr Schlaf ist oft schlecht, sie wachen oftmals in der Nacht auf, sie sind geplagt von Nachtangst.
Alle Symptome können nachts schlimmer werden.

Diese Menschen können eine unbegründete Angst in sich haben, ein unbegründetes Gefühl, etwas sei nicht in Ordnung, das sich als Grundempfindlichkeit für Krankheiten manifestiert hat.
Nicht selten sind Betroffene Opfer eines Kindesmissbrauchs.

Zusätzlich zu dem primären Einsatz gegen Würmer hat sich Cina auch bei Krämpfen und Krampfanfällen bei Kindern bewährt. Auch bei Wutanfällen, heftigem Husten, Muskelzuckungen und Schlafstörungen bei Kindern setzt man es ein.

Anwendungsgebiete
Darmwürmer in weiß-bunten Stühlen
Schneidende, kneifende Schmerzen im Bauch, dazu Blähungen
Zahnknirschen in der Nacht
Kratzende juckende Schmerzen im Mastdarm

Die Betroffenen wollen Süßigkeiten, haben ansonsten kaum Appetit bzw. einen Riesenappetit.
Oft besteht eine starke Reizbarkeit und große Unruhe.

Wutanfälle - extreme Reizbarkeit bei Kindern.
Husten und Erkältungen - Keuchhusten oder schwerer, würgender Husten, mit Leibkrämpfen vor einem Hustenanfall. Engegefühl in der Brust, das das Atmen erschwert. Vieles Sprechen oder plötzliche Bewegungen können Husten auslösen.
Bei Kindern tritt vor dem Husten eine gewisse Versteifung des Körpers ein.
Heftiges Niesen bewirkt einen Druckaufbau im Kopf, die Nase ist abwechselnd verstopft, dann läuft wieder flüssiger Schleim heraus. Betroffene bohren häufig in der Nase, es kommt auch oft zu Nasenbluten. Missstimmung und Reizbarkeit sind oft deutlich zu bemerken.

Zuckungen der Muskulatur, auch Krämpfe, besonders in den Händen und Füßen, mit Reizbarkeit verbunden.
Cina wird oft eingesetzt, wenn es zu Zuckungen oder Krämpfen kommt oder wenn diese durch Berührung ausgelöst werden.

Schlafstörungen - Schwierigkeiten beim Einschlafen, unruhiger Schlaf oder Zuckungen der Gliedmaßen im Schlaf.

Häufig eingesetzt im Bereich
Vegetatives Nervensystem, besonders Vagusgebiet, Magen-Darm-Kanal, glatte und quergestreifte Muskulatur, Blase.

Anwendungsgebiete von Cina


Selbstbehandlung Beispiele zur Selbstbehandlung

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