Drosera rotundifolia, zu Deutsch auch der rundblättrige Sonnentau genannt, ist anzutreffen in asiatischen, nordamerikanischen und auch europäischen Mooren.
Wie wohl jeder weiß, ist der Sonnentau eine fleischfressende Pflanze, die sich auch von Insekten ernährt, die von ihr gefangen werden.
Das homöopathische Mittel Drosera rotundifolia wird aus der frischen, blühenden Pflanze hergestellt.
Drosera rotundifolia setzt man in der Homöopathie
bei Schmerzen, Husten und Heiserkeit ein.
Typisch für Menschen, die das Mittel Drosera rotundifolia verwenden sollten, ist eine gewisse Unruhe, eine Unkonzentriertheit und eine gewisse Starrköpfigkeit. Die betroffenen Personen können zuweilen auch unter depressiven Stimmungen leiden.
Ein besonders typisches Symptom ist ein krampfhafter Husten. Der Husten tritt anfallsweise besonders in der Nacht auf. Die betroffene Person ist jedoch trotz starker Hustenanfälle kaum erschöpft. Der typische Husten wird durch einen Reiz im Kehlkopf ausgelöst, der wie Staub oder wie das Kitzeln durch eine Feder empfunden wird und der die betroffene Person fast verzweifeln lässt. Der Husten an sich ist heiser und trocken, wie Keuchhusten, zu dem Drosera deshalb auch wuinderbar passt.
Dieser Husten ist zudem gewaltig und kann auch Erbrechen auslösen oder auch Nasenblutungen. Typisch ist zudem, dass sich der Betroffene seine Brust hält, wenn es zu einem Hustenanfall kommt.
Typischerweise tritt der Husten besonders nach dem Hinlegen auf, er verschlimmert sich durch warme Getränke oder durch Wärme an sich, eine Verbesserung findet sich z. B. durch frische Luft, also etwa durch das Fenster öffnen.
Drosera rotundifolia gilt als das Hauptmittel gegen Keuchhusten in der Homöopathie.
Man kann es auch vorbeugend nehmen, falls man von einer Ansteckungsgefahr für Keuchhusten ausgeht.
Das Mittel Drosera wirkt nicht nur bei Husten, sondern auch bei Beschwerden mit dem Kehlkopf und bei Heiserkeit, etwa bei Sängern oder Rednern. Typisch ist, am Rande noch genannt, dass bei Beschwerden am Kehlkopf eine tiefe Stimme besteht.
Wichtig ist eine Besonderheit zur Einnahme, die man beachten sollte: Drosera soll nur maximal zweimal gegeben werden, da es ansonsten zu einer starken Reaktion kommen kann, die die Symptome stark verschlimmert.- Der Betroffene hat Beschwerden/Anfälle, alle zwei bis drei Stunden.
- - muss husten mit Würgen.
- - hustet bis zum Errechen.
- - hat Hustenattacken, die schnell aufeinander folgen.
- - hält sich die Brust mit beiden Händen.
- - leidet unter Reizhusten, Asthma, Keuchhusten oder einer Bronchitis.
- - ist depressiv.
- - hat Nasenbluten beim Husten.
- - hat krampfartigen Husten, eventuell mit Würgereiz, aber selten mit Erbrechen.
- - hat aufeinanderfolgende Hustenattacken, die einem den Atem rauben.
- - hat einen tief sitzenden, rauen Husten.
- - hat ein Kitzeln im Hals, welches zum Husten zwingt.
- - hat eine raue Stimme, die tief und tonlos ist.
- - ist unruhig und unkonzentriert.
- - ist starrköpfig.
- - hat eine Kehlkopfentzündung oder Heiserkeit mit trockenem Hals, das Sprechen strengt an und schmerzt.
- - hat Hustenanfälle, besonders in der Nacht, die rasch aufeinander folgen.
- - hat Muskelkrämpfe.
- Husten wird schlechter nach Mitternacht.
- - hat das Gefühl einer Feder im Kehlkopf.
- - hat Tuberkulose.
- - hat Krämpfe in der Hand beim Greifen, ist unfähig, den Griff zu lösen.
Anwendungsgebiete von Drosera rotundifolia
Drosera
Pflanzlich
Das Leiden wird verschlechtert durch
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Reden
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Trinken
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Hinlegen
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Beim Hinlegen
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Wärme oder warme Getränke
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In der Nacht
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Nach Mitternacht
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Singen oder Lachen
Typische Symptome (Leitsymptome), die auf dieses Mittel hindeuten
Beispiele zur Selbstbehandlung