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Hydrastis canadensis

Der Wurzelstock der Kanadischen Gelbwurzel hat früher auch in der Phytotherapie (Kräuterheilkunde) eine Rolle gespielt. Heute finden Hydrastis-Extrakte noch in zahnmedizinisch eingesetzten Fertigarzneimitteln Verwendung, zum Beispiel zur Blutstillung nach Zahnextraktionen.


Hydrastis canadensis hilft bei Katarrh-Erkrankungen der Schleimhäute, bei denen dicke, gelbliche, wundmachende, rote Sekrete auftreten. Hydrastis passt bei rauhen, brennenden Schmerzen.

Die betroffene Person hat kaum Symptome.
Sie ist vergesslich, schnell reizbar, wütend und gehässig, aber auch depressiv. Sie will sterben und glaubt auch daran, bald sterben zu müssen.

Bewährt bei:
Einer Knötchenflechte
Einem Befall mit Magenkeimen
Bei Tinnitus

Typische Symptome Typische Symptome (Leitsymptome), die auf dieses Mittel hindeuten

  • Der Betroffene hat ein flaues Gefühl im Magen, danach dumpfe Schmerzen.
  • Der Betroffene klagt über ein starkes Senkungsgefühl im Magen, dazu heftiges und lang anhaltendes Herzklopfen.
  • Der Betroffene klagt über saures Aufstoßen.
  • Der Betroffene hat schwere dumpfe Kopfschmerzen über dem Auge, er fühlt sich wie betrunken.
  • Der Betroffene verspürt ein scharfes Schneiden in den Schläfen und über den Augen, besonders links, Druck bessert.
  • Der Betroffene hat Verdauungstörungen.
  • Der Betroffene hat Obstipation.
  • Der Betroffene hat Hämorrhoiden.
  • Die Betroffene hat Uteruserkrankungen.
  • Der Betroffene hat nässende Ekzeme entlang der Stirnhaarlinie, die sich durch Waschen verschlechtern.
  • Der Betroffene hat ein Schweregefühl der Oberlider.
  • Der Betroffene hat gesteigerten Tränenfluss, dazu dicke, weißliche Sekretabsonderungen, die als eine Folge von trockenem, scharfem Wind entstehen.
  • Der Betroffene leidet unter Taubheit.
  • Der Betroffene leidet unter Tinnitus, es dröhnt, als würde man eine Maschine hören.
  • Der Betroffene empfindet Luft beim Einatmen in der Nase kalt.
  • Der Betroffene leidet unter einem dicken, weißen, gelben, fadenziehenden, massiven Katarrh.
  • Der Betroffene leidet unter einem dünnen, wundmachenden Fließschnupfen.
  • Der Betroffene hat ein gelbliches, müdes Gesicht.
  • Der Betroffene leidet unter pockenartigen Ausschlägen.
  • Der Betroffene leidet unter einer geschwollenen Nase, geschwollenen Lippen oder hat ein geschwollenes Kinn.
  • Der Betroffene leidet unter Juckreiz der Nase.
  • Der Betroffene leidet unter Aphthen auf den Lippen, er hat eine geschwollene Zunge.
  • Der Betroffene hat eine geschwollene Zunge, die gelb belegt ist. Man sieht darauf Zahneindrücke, sie fühlt sich an wie verbrannt.
  • Der Betroffene hat einen bitteren Geschmack im Mund.
  • Der Betroffene leidet unter wunden und rauhen Schleimhäuten im Hals. Es wird zäher, gelber Schleim abghustet.
  • Ältere Betroffene leiden unter Bronchitis, sie sind appetitlos und erschöpft.
  • Der Betroffene leidet unter einem rauhen, kratzenden Husten, der im Kehlkopf kitzelt. Dabei treten rauhe und brennende Schmerzen in der Brust auf.
  • Der Betroffene leidet unter verschleimten Bronchien, er hat Fieber am Abend und in der Nacht. Der Betroffene leidet unter Herzklopfen, dazu manchmal Ohnmacht.
  • Der Betroffene leidet unter Atemnot mit Herzklopfen.
  • Der Betroffene leidet unter Herzklopfen, wobei Schmerzen in die Brust einschießen.
  • Der Betroffene leidet unter Schmerzen in der Brust, die bis in die linke Schulter gehen. Manchmal auch Taubheit des linken Armes. Herzklopfen tritt besonders beim Liegen auf der linken Seite auf.
  • Der Betroffene leidet unter Abmagerung. Er hat keinen Appetit, will keine schwer verträglichen Dinge essen.
  • Der Betroffene will kein Brot und Gemüse.
  • Der Betroffene leidet unter schneidenden Schmerzen der Leber bis ins rechte Schulterblatt, die sich durch Liegen auf der rechten Seite oder auf dem Rücken verschlimmern.
  • Der Betroffene leidet unter scharfen Schmerzen in der Milzregion, dazu dumpfe Schmerzen und auch Brennen im Magen und im Darm.
  • Der Betroffene leidet unter einer hartnäckigen Verstopfung, z. B. auch während einer Schwangerschaft oder nach der Einnahme von Abführmitteln. Der Kot ist klumpig, durchsetzt oder bedeckt mit Schleim.
  • Der Betroffene leidet unter Hämorrhoiden, manchmal Kopfschmerzen, dazu Verstopfung.
  • Der Betroffene leidet unter dumpfen Schmerzen in der Nierengegend. Der Urin riecht faulig.
  • Männer verspüren ziehende Schmerzen in der rechten Leiste, die bis in die Hoden reichen.
  • Frauen haben eine wunde Vagina während des Geschlechtsverkehrs, sie blutet danach. Sie haben heiße und wässrige Absonderungen aus dem Uterus.
    Sie leiden unter Menorrhagie und Metrorrhagie, die Brustwarzen sind wund, eingerissen und eingezogen durch Stillen. Sie verspüren durch Niesen Schmerzen in der rechten Brust.
  • Der Betroffene leidet unter einer chronischen Schwellung der Lymphknoten.
  • Der Betroffene leidet unter Schmerzen der Nackenmuskulatur.
  • Der Betroffene leidet unter einer steifen und schmerzenden Lendenwirbelsäule.
    Frauen leiden unter Schmerzen der Lendenwirbelsäule während des Klimakteriums.
  • Der Betroffene ist bei Erkältungen müde und wie zerschlagen.
  • Der Betroffene hat bei Fieber eine heiße und trockene Haut.
  • Der Betroffene schläft unruhig, hat "Sorgenträume", wacht oft durch Rückenschmerzen auf.
  • Die betroffene Person muss oft Aufstoßen.
  • Die betroffene Person hat einen bitteren Geschmack im Mund.
  • Es besteht eine Neigung zu Aphten.
  • Die betroffene Person hat einen mit Schleim überzogenen Stuhl, sie hat immer Schmerzen nach dem Klogang.
  • Die Mundschleimhaut ist entzündet, weist oftmals weißlich-blasse Stellen auf.
  • Die betroffene Person hat in der Regel rechtsseitige Bauchschmerzen.
  • Die Zunge trägt Zahneindrücke.
  • Die betroffene Person hat Gallenbeschwerden aufgrund von Gallengrieß.
  • Es besteht eine Neigung zur Verstopfung, auch zu Hämorrhoiden.
  • Die betroffene Person hat ein Senkungsgefühl in ihrer Magengrube.

Hauptanwendungsgebiete

Beschwerden im Magenbereich, Koliken des Leber-Galle-Systems, Koliken und Entzündungen des Magen-Darm-Kanals.




Modalitäten:

Besser durchDas Leiden wird verbessert durch

  • Druck
  • Ingangkommen der Ausscheidungen

Schlechter durch Das Leiden wird verschlechtert durch

  • Wind
  • Trockenen Wind
  • Im Alter
  • Einatmen
  • Bewegung
  • In warmen Räumen
  • Waschen
  • Frische Luft
  • Kälte

Selbstbehandlung Beispiele zur Selbstbehandlung


    Quellen





    Buchempfehlung

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