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Homöopathische Mittel

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Iberis amara


Die Personen, zu denen das homöopathische Mittel Iberis amara am besten passt, sind typischerweise von Ängsten geplagt, man kann sie auch sehr leicht erschrecken.

In der Regel sind es ältere Menschen, die oft unter Beschwerden mit dem Herzen leiden, die zum Beispiel ein vergrößertes Herz haben oder einen zu hohen Blutdruck.

Wenn man die betroffenen Personen fragt, vor was sie eigentlich Angst haben, können Sie dies nicht genau benennen, jedoch zittern sie vor Angst. Die Personen sind sehr empfindlich gegenüber alles, was um sie herum passiert, außerdem sind sie extrem nervös, worunter sie stark leiden. Sie bemerken selbst, dass sie kein Selbstbewusstsein haben und dass sie ständig Angst haben, und das stört sie auch.

Schon am Morgen, wenn sie erwachen, sind sie von Ängsten geplagt, oder sie sind aufgeregt und nervös, was über den Tag hinweg passieren wird. Das Herz rast deswegen, sie schwitzen vor Angst, was sich durch Schweißtropfen auf der Stirn äußert.

Typischerweise sind die betroffenen Personen von ihrer eigenen Nervosität und Unsicherheit so abgelenkt, dass sie sich kaum auf etwas anderes konzentrieren können. Sie sind deshalb geistig völlig unbeweglich, sie können sich auf nichts Neues einlassen, außerdem sind sie unfähig, irgendwelche Entscheidungen zu treffen. Vielmehr fragen sie bei anderen Menschen nach, was sie tun sollen, bevor sie sich entscheiden. Hauptsache sie machen nichts falsch.

Das homöopathische Mittel Iberis amara steht stark in Bezug zum Herzen und zu Erkrankungen des Herzens.

Alle Erkrankungen, die irgendwie mit einem schwachen Herzen zusammenhängen, weisen auf dieses Mittel möglicherweise hin. Hinzu kommen auch Probleme mit dem Kreislauf und starke Nervosität. Diese Nervosität sorgt dafür, dass das Herz schnell schlägt. Vor Nervosität oder vor Angst kann es auch mal sein, dass der Puls und der Herzschlag unregelmäßig sind und dass das Herz stolpert, d.h. dass es so aussieht, als würde ein Herzschlag ausgelassen.

Die Angst und die innere Unruhe können, je nachdem wie stark sie ausgeprägt sind, zu einem rasenden oder flatternden Herzschlag führen. Auch das bemerkt die betroffene Person natürlich, und sie hat davor Angst, dass das Herz irgendwann einfach stehen bleibt. Dies verstärkt natürlich die Beschwerden, sodass sich alles gegenseitig aufschaukelt.


Wenn die Person Kopfschmerzen hat, so treten diese meist mit Schwindelgefühlen auf, außerdem mit dem Gefühl eines Stiches in der Brust.
Insbesondere morgens kann es zu starken und unangenehmen Schmerzen besonders in der Stirnregion kommen, typisch sind aber auch Kopfschmerzen auf der rechten Seite des Kopfes.

Bei Kopfschmerzen kommt es auch zu einem Druckgefühl hinter den Augen, so als würde etwas die Augen herausdrücken wollen.

Typisch für die Personen, zu denen Mittel passt, ist ein leicht getöteter Kopf bzw. ein leicht rotes Gesicht, da sich das Blut im Kopf ansammelt. Typisch sind auch rote Flecken, die durch die Nervosität entstehen.

Typisch ist außerdem, dass den betroffenen Personen ständig heiß ist und sich Schweiß auf der Stirn oder im Nacken bildet. Dieser Schweiß ist eine eindeutige Reaktion auf die Angst und die Nervosität, unter denen die Person leidet.

Hinzu kommt ein Beklemmungsgefühl beim Atmen, die Personen haben das Gefühl, als drücke ihnen etwas den Hals zu oder als schnüre ihnen etwas den Hals ab.

In den Atemwegen und dem Hals bildet sich Schleim, was dazu führt, dass die betroffenen Personen sich ständig räuspern. Dieser Schleim ist zäh, er setzt sich im Hals und im Rachen fest und kann nicht abgehustet werden. Allerdings löst sich der Schleim, wenn die Person etwas gegessen hat.

Insbesondere nachts verspüren die betroffenen Personen ihr Herz ganz stark und laut schlagen. In der Brust verspüren diese Menschen einen stechenden Schmerz, außerdem verspüren sie eine große Enge in der Brust, als drücke etwas die Brust zusammen.

In der Nacht, so gegen 2:00 Uhr, erwachen die Personen mit starkem Herzklopfen.

Am Tage schlägt das Herz schon bei kleinsten Aufregungen und Anstrengungen, ja sogar bei positiven Dingen wie lustigen Erlebnissen, so stark, dass die betroffenen Personen Angst kriegen, das Herz könnte stehen bleiben.

Der Stuhlgang der betroffenen Person ist typischerweise weiß oder hellbraun, er ist dünn und leicht flüssig. Die Person verspürt oftmals ein quälendes Völlegefühl in ihrem Magen, außerdem kommt es zu Stichen und Schmerzen auf der rechten Seite des Bauches.


Die Gelenke der betroffenen Personen sind schwach und sie zittern, teilweise kommt es auch zu Taubheitsgefühlen. Insbesondere der linke Arm ist davon betroffen, und dies umso mehr, je näher die betroffene Region am Herzen liegt. Teilweise kommt es auch zu einem Kribbeln, so als würden Ameisen laufen oder als wäre der betroffene Körperteil eingeschlafen. Teilweise wird auch von einer Lähmung der linken Hand berichtet.

Das homöopathische Mittel Iberis amara ist auch dann möglicherweise angezeigt, wenn die Symptome schon durch kleinste Anstrengungen verschlimmert werden. Außerdem geht es den betroffenen Personen in warmen Zimmern oftmals schlechter, die Symptome verschlimmern sich außerdem besonders nachts, vor allem dann, wenn die Person auf der linken Seite liegt.

Eine Besserung der Beschwerden tritt hingegen durch Frischluft ein, außerdem durch Ruhe.





Modalitäten:

Besser durchDas Leiden wird verbessert durch


Schlechter durch Das Leiden wird verschlechtert durch


Selbstbehandlung Beispiele zur Selbstbehandlung





    Quellen





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