Homöopathie
Homöopathische Mittel

Mezereum - Daphne Mezereum

Der Seidelbast ist in ganz Mitteleuropa verbreitet, er gedeiht vornehmlich in schattigen Gehölzen.
Bei uns steht er unter Naturschutz. Seine Blüten sind rosa- oder lilafarben. Die giftigen Früchte weisen eine scharlachrote Färbung auf.

Mezereum, der Seidelbast, ist ein wichtiges Mittel bei Herpes zoster und anderen Reizungen der Haut.

Bewährt bei:
Neuralgien (Nervenschmerzen)
Gürtelrose, wenn noch sichtbare Bläschen vorhanden sind
Borreliose

Typische Symptome Typische Symptome (Leitsymptome), die auf dieses Mittel hindeuten

  • Der Betroffene leidet unter Hautentzündungen, die stark jucken.
  • Der Betroffene leidet unter nässenden Bläschen, die verkrusten.
  • Der Betroffene leidet unter schießenden, brennenden Schmerzen im Brustkorb.
  • Der Betroffene verträgt keine Kälte.
  • Der Betroffeneen klagt über ein Brennen auf der Zunge oder im gesamten oberen Verdauungstrakt vom Mund bis zum Magen.
  • Der Betroffene hat brennende Schmerzen im Magen.
  • Der Betroffene hat einen starken, meist brennenden Juckreiz der Haut, ebenso Neuralgien, die vor allem an nervenreichen Stellen des Körpers auftreten.
  • Die betroffene Person hat Taubheitsgefühle und Jucken.
  • Die betroffene Person hat Neuralgien (Nervenschmerzen aufgrund von einer lang zurückliegenden Borrelieninfektion).
  • Die betroffene Person hat blitzschnell auftretende, stark brennende oder auch stechende Schmerzen.
  • Die betroffene Person hat eine Überempfindlichkeit gegenüber Berührungen, verursacht durch eine Gürtelrose, besonders am Rücken, am Bauch und am Gesäß.

Hauptanwendungsgebiete

Neuralgien, Gürtelrose, Ausschläge, Herpes, Entzündungen der Haut, Juckreiz



Übersicht zu Mezereum

Wie oft eingesetzt
Häufig
Abkürzung

Mezereum

Deutscher Name
Seidelbast

Art des Stoffes

Pflanzlich

Typische Potenzen
D6 - D12

Modalitäten:

Besser durchDas Leiden wird verbessert durch

  • Wärme
  • Warme Anwendungen

Schlechter durch Das Leiden wird verschlechtert durch

  • Kälte allgemein
  • Kalte Luft
  • Sprechen
  • Feuchtkaltes Wetter
  • Nach Impfungen
  • Druck auf Bauch
  • Bei Berührung
  • Kauen
  • Bettwärme
  • In der Nacht
  • Nachts
  • Nasses und kaltes Wetter
  • Berührungen
  • Im warmen Bett
  • Kälte

Selbstbehandlung Beispiele zur Selbstbehandlung

  • Schmerzen durch Zeckenbiss
    Die Schmerzen stechen und brennen, sie treten blitzartig auf.
    Es gibt dazu Taubheitsgefühle und einen starken Juckreiz.
    Die Person ist überempfindlich gegen Berührungen.
    Es kommt zu Neuralgien (Nervenschmerzen) aufgrund einer länger zurückliegenden Borrelien-Infektion.
    Verschlimmerung in der Nacht, beim Kauen, bei feuchtem kaltem Wetter, sowie beim Sprechen.
    Verbesserung durch Wärme und Hitze, sowie durch warme Anwendungen.
    Mezereum D6
    Dreimal am Tag fünf Globuli.

  • Hautausschlag, Ekzem
    Der Hautausschlag kommt mit Bläschen, manchmal aber auch trocken.
    Der Ausschlag ist nässend und bläschenartig.
    Er brennt und juckt sehr stark.
    Um die Bläschen bildet sich ein roter Hof, der trocken und verkrustet ist.
    Unter der Kruste bildet sich Eiter.
    Der Ausschlag ist vor allem am Kopf, an den Händen, an den Füßen und im Gesicht.
    Manchmal treten auch Nervenschmerzen auf.
    Verbesserung durch kalte Waschungen.
    Besonders bewährt bei Gürtelrose und nach Impfungen.
    Mezereum D12
    Einmal täglich.

  • Gürtelrose, Herpes Zoster
    Es besteht ein verkrusteter Ausschlag.
    Es gibt Blasen auf rotem Hof.
    Die Schmerzen sind ziehend und bohrend.
    Dazu kommt ein starkes Brennen und Jucken.
    Verschlechterung durch Wärme, in der Nacht im Bett, sowie durch Berührung.
    Mezereum D12
    Dreimal täglich.

  • Gürtelrose, Schmerzen
    Die Bläschen sind klein und fleckig, sie trocknen schnell aus.
    Es bilden sich dicke Krusten.
    Der Betroffene hat Schmerzen nach dem Abheilen.
    Mezereum D 30
    Einmal täglich bis zum Nachlassen der Schmerzen.

  • Klein- und Schulkinder, nässendes Ekzem
    Es besteht ein unerträglicher Juckreiz des Ekzems.
    Der Betroffene muss stark frieren.
    Er hat eine große Empfindlichkeit gegenüber kalter Luft.
    Der Kopf des Kinds ist mit weißen Schuppen und einer dicken Krusten belegt, unter denen sich Eiter ansammelt.
    Es gibt einen Ausschlag nach einer Impfung.
    Der Betroffene hat Verlangen nach Schinken und fetten Speisen.
    Das Kind hat eine brennende Zunge.
    Es möchte häufig in den Ohren bohren.
    Verbesserung in frischer Luft.
    Verschlechterung durch Bettwärme, durch sich waschen, durch Baden, durch kalte Luft, in der Nacht, durch warme Speisen, durch berührt werden, sowie durch Bewegung.
    Mezereum D 12
    Eine Tablette oder drei Globuli einmal täglich (am Morgen), bis es zu einer Besserung kommt.

  • Ekzem, eitrig
    Es kommt zu einem starken Juckreiz.
    Die Bläschen verkrusten schnell, dicker Eiter tritt aus.
    Verschlechterung durch Wärme und durch Zudecken.
    Mezereum D 6
    Zweimal täglich eine Tablette oder zwei Globuli bis zum Abheilen.



Quellen





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