Homöopathie
Homöopathische Mittel

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Sarsaparilla

Sarsaparilla hilft bei Blasenentzündungen, besonders wenn sich die Beschwerden am Ende des Urinierens und vor der Menstruation verschlimmern. Betroffene, denen Sarsaparilla hilft, sind oft sehr empfindlich gegen feuchtkaltes Wetter.

Sarsaparilla hilft bei Ekzemen, rheumatischen Beschwerden sowie bei Blasen- und Nierenleiden.



Sarsaparilla, die Steckweide oder Stechwinde, bildet die Grundlage für das homöopathische Mittel Sarsaparilla, das zur Behandlung einer Reihe von Erkrankungen, insbesondere der Harnwege, eingesetzt wird.

Sarsaparilla ist eine große Rebe, die sehr hoch auf Bäume oder andere Dinge klettert, die sie in ihrer Nähe befinden.

Das Rhizom der Pflanze ist außergewöhnlich voluminös und rund und wird für eine Reihe von Heilzwecken verwendet.

Aus dem Rhizom kommen viele lange drahtige dünne Wurzeln hervor, die sich jeweils über zwei oder mehr Meter ausbreiten können.

Das homöopathische Mittel Sarsaparilla ist geeignet für Menschen, die an Depressionen und nervöser Angst leiden.
Die Psyche ist in der Regel verantwortlich für die Schmerzen, die sie erleiden.

Darüber hinaus haben diese Personen oft das Gefühl als wäre es kalt.

Es wurde festgestellt, dass Sarsaparilla eine starke Affinität zu den Harnwegen besitzt. Daher wird dieses Medikament normalerweise zur Behandlung von Zystitis empfohlen. Das Urinieren bereitet Schmerzen, im Urin kann Blut oder sandiger oder kiesartiger Stoff enthalten sein. Es kann zu spontanem Urinverlust kommen, wenn man sitzt.


Das homöopathische Heilmittel Sarsaparilla wird aus dem großen, fetten Rhizom der mehrjährigen Sarsaparilla-Pflanze hergestellt. Nach dem Ausgraben des Rhizoms wird es in der Sonne getrocknet, in feine Stücke geschnitten und in Alkohol eingeweicht. Die entstehende Lösung wird gefiltert, auf das gewünschte Maß verdünnt und anschließend zu dem homöopathischen Medikament Sarsaparilla verarbeitet.

Verwendungen

Das homöopathische Mittel Sarsaparilla wird hauptsächlich zur Heilung von Erkrankungen des Harnsystems verwendet. Es ist ein wichtiges Mittel gegen Zystitis (Entzündungen der Harnblase) und Nierenkoliken, die sich durch Nierensteine entwickelt haben.

Personen, die an Zystitis leiden, haben Symptome wie einen regelmäßigen Harndrang und quälende Schmerzen in der Blase, während die letzten paar Tropfen Urin abgegeben werden.

Weitere Symptome dieser Erkrankung sind ein ständiges Nachrieseln des Urins, insbesondere wenn der Patient sitzt oder Inkontinenz (Unfähigkeit, den Harnfluss einzuschränken). Kurz nach dem Wasserlassen verspüren solche Patienten akute, unerträgliche Schmerzen. Der Urin kann Blut oder Gries enthalten.

In der Homöopathie gilt Sarsaparilla als das geeignete Medikament gegen Nierenkoliken auf der rechten Seite, die von einem quälenden und unerträglichen Schmerz der rechten Niere begleitet werden. Die Schmerzen ziehen nach unten hin.

In der Homöopathie gilt Sarsaparilla ebenso als Mittel zur Behandlung von Ekzemen, die von tiefen, blutigen Rissen an den Händen, insbesondere an den Fingern, begleitet werden.

Sarsaparilla ist auch für Menschen geeignet, die unter rheumatischen Schmerzen leiden, die sich bei feuchtem Wetter und in der Nacht verschlechtern. Diese Menschen frieren ständig, ihnen ist kalt. Sie haben kratzige und schuppige Hautstellen. Die Beschwerden treten im Frühjahr besonders deutlich auf.

In der Homöopathie gilt Sarsaparilla zudem auch als Mittel zur Behandlung einer Reihe von Hautkrankheiten wie Furunkel und Ekzeme. Es kommt zu einem deutlichen lästigen Juckreiz. Auch hier treten die Beschwerden besonders im Frühjahr auf.

Sarsaparilla hilft ebenso, wenn Frauen während der Regelblutung juckenden Hautstellen bekommen, besonders auf der Stirn kommen. In solchen Fällen hilft dieses Mittel nicht nur gegen das Jucken, sondern auch gegen die damit verbundenen lästigen Begleitsymptome.

Frauen, die unter Regelschmerzen leiden, können ebenfalls Sarsaparilla anwenden. Es hilft Frauen während der Menses gegen Schmerzen in der Bauchgegend sowie im unteren Rückenbereich, einer überempfindlichen Brust, Erbrechen, Übelkeit, wiederkehrender Harndrang und Durchfall.

Zusätzlich zu den oben genannten Einsatzgebieten hilft Sarsaparilla zur schnellen Linderung bestimmter Kopfschmerzen. Es hilft bei Kopfschmerzen, als wenn ein enges Band den Kopf einengen würde. Die Schmerzen sind schießend und pochend. Dazu haben die Personen eine trockene und empfindliche Kopfhaut, leiden unter Übelkeit und Erbrechen und sind deprimiert.



Sonstige Infos

Die Ureinwohner Südamerikas verwenden seit jeher Sarsaparilla zur Behandlung einer Reihe von Krankheiten, insbesondere Krankheiten der Harnwege.

Die indigenen Stämme Mittel- und Südamerikas verwenden seit Jahrhunderten traditionell den Wurzelstock der Sarsaparilla, um eine Reihe von gesundheitlichen Problemen zu heilen, darunter Hautleiden, Rheumatismus, Impotenz sowie körperliche Schwäche. Auch Indianer in Honduras und Peru verwenden diese Pflanze seit Langem zur Behandlung von Beschwerden wie Kopfschmerzen und Gelenkschmerzen sowie zur Behandlung von Erkältungen.

Im Amazonasgebiet nutzte man das Sarsaparilla-Rhizom sowohl innerlich als auch äußerlich als Heilmittel gegen Lepra und andere Hautkrankheiten wie Dermatitis und Psoriasis.
Darüber hinaus verwendeten die indigenen Stämme Südamerikas auch die Sarsaparillawurzel als allgemeines Stärkungsmittel zur Erhaltung ihrer Gesundheit.

Im späten Mittelalter betrachteten Ärzte in Europa die Sarsaparillawurzel als Stimulans, Diuretikum, Blutreiniger sowie als Mittel zur Schweißbildung. Ebenso galt es bald als Mittel gegen Rheuma und die sexuell übertragbare Krankheit Syphilis.

Typische Symptome Typische Symptome (Leitsymptome), die auf dieses Mittel hindeuten

  • Beschwerden verschlimmern sich vor der Menstruation.
  • Beschwerden verschlimmern sich am Ende des Urinierens.
  • Es besteht eine Neigung zu rheumatischen Beschwerden.
  • Es besteht eine Neigung zu Entzündungen der Harnwege mit ständigem Wasserlassen.
  • Rötliche, geschwollene und harte Hautstellen, die besonders intensiv jucken.
  • Entzündete und nässende Haut aufgrund von andauerndem Kratzen.


Hauptanwendungsgebiete

Blasenentzündungen, Nierenleiden

Bewährt bei:
Knötchenflechte
Beschwerden mit den Harnwegen
Ausschlägen nach einer Impfung





Modalitäten:

Besser durchDas Leiden wird verbessert durch

  • Wärme
  • Bewegung

Schlechter durch Das Leiden wird verschlechtert durch

  • Feuchtigkeit
  • Kälte

Selbstbehandlung Beispiele zur Selbstbehandlung

  1. Reizblase


    Der Betroffene hat einen ständigen Harndrang.
    Manchmal ist es ein schmerzfreies Urinieren, meist hat der Betroffene jedoch brennende Schmerzen zum Ende des Urinierens hin.
    Der Betroffene kann nur stehend urinieren.
    Verwenden Sie die Potenz D6
    Drei- bis sechsmal am Tag.


Quellen





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