Homöopathie
Homöopathische Mittel

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Sepia officinalis

Aus dem getrockneten Inhalt des Tintenbeutels des Tintenfisches wird die Grundsubstanz für diese Arznei gewonnen. Für Samuel Hahnemann war dies eine Zufallsentdeckung, die aufgrund ihrer Wirksamkeit mittlerweile zur klassischen Homöopathie gehört.

Sepia, der Tintenfisch, ist für Menschen, die oft dunkelhaarig sind und einen dunklen Teint haben. Zudem haben sie meist Flecken im Gesicht. Oftmals haben sie kalte Hände und Füße und frieren schnell. Sie sind gerne einsam, mögen keine Familie und wollen auch nicht arbeiten gehen. Oftmals sind sie depressiv bis schnell reizbar, sind extrovertiert und schnell überfordert.

Der Sepia-Konstitutionstyp ->

Typische Anwendungsgebiete:
Sepia officinalis wird z. B. bei Menstruationsbeschwerden, Wechseljahresbeschwerden, Blasenentzündungen und Erschöpfung eingesetzt.

Bei PMS und einer starken, schmerzhaften Periode, auch bei Vaginalpilzen und in den Wechseljahren, bei Morgenübelkeit während einer Schwangerschaft
Bei Erschöpfung, Muskelschwäche oder Seiten- bzw. Rückenschmerzen
Bei Verdauungsproblemen, einem Leeregefühl im Magen, bei Blähungen und Verstopfung
Bei Kopfschmerzen auf der linken Seite, dazu Übelkeit und Schwindelgefühl
Bei Hautproblemen, übermäßig vielen Pigmentflecken, Hautverfärbungen besonders während einer Schwangerschaft
Bei Inkontinenz (Blasenschwäche)
Bei durch Hormonschwankungen verursachter Akne
Bei Beschwerden in den Wechseljahren
Bei einer Gebärmuttersenkung

Typische Symptome Typische Symptome (Leitsymptome), die auf dieses Mittel hindeuten

  • Der Betroffene leidet unter einer Bänderschwäche.
  • Der Betroffene leidet unter einem Senkungsgefühl der inneren Organe.
  • Die Betroffene hat das Gefühl, als dränge die Gebärmutter nach unten, es besteht ein Bedürfnis, sich setzen zu wollen und die Beine übereinander zu schlagen.
  • Der Betroffene leidet unter einem Senkungsgefühl der Blase, kann den Urin nur schwer halten.
  • Der Betroffene leidet unter einem Senkungsgefühl der Verdauungsorgane, besonders nach Essen.
  • Der Betroffene hat ein leeres Gefühl im Magen, auch nach dem Essen.
  • Der Betroffene wird nicht satt.
  • Der Betroffene leidet morgens unter Übelkeit.
  • Der Betroffene will sauere Dinge zu sich nehmen.
  • Die Betroffene leidet unter Wechseljahresbeschwerden.
  • Der Betroffene leidet unter Verstopfung, hat das Gefühl, als wäre eine große schwere Kugel im Darm.
  • Die Betroffene leidet unter Menstruationsbeschwerden.
  • Der Betroffene leidet unter Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.
  • Der Betroffene leidet unter juckenden, trockenen, bläschenartigen Ausschlägen auf der Haut.
  • Die Betroffene hat ein Gefühl einer Senkung und Erschlaffung in den Baucheingeweiden und besonders in der Gebärmutter, ein Gefühl von Abwärtsdrängen in den weiblichen Geschlechtsorganen.
  • Der Betroffene fühlt eine Gleichgültigkeit gegen alles.
  • Der Betroffene leidet unter linksseitigen Kopfschmerzen, vor allem über dem linken Auge, die sich durch Fasten verschlechtern.
  • Der Betroffene leidet unter aufgesprungenen Lippen, er hat Risse in seinen Mundwinkeln oder in der Mitte seiner Unterlippe.
  • Der Betroffene hat ein leeres Gefühl im Magen, das sich durch Essen nicht bessert.
  • Die Betroffene leidet unter Schwangerschaftsübelkeit und -erbrechen.
  • Die Betroffene leidet unter Vaginitis in Verbindung mit weißen, übelriechenden, wundmachenden Absonderungen.
  • Der Betroffene leidet unter einem Juckreiz an den Genitalien, durch Leukorrhoe verursacht.
  • Die Betroffene hat eine spärliche und verfrühte Blutung.
  • Der Betroffene leidet unter Amenorrhoe.
  • Der Betroffene leidet unter Dysmenorrhoe.
  • Die Betroffene leidet unter dem prämenstruellen Syndrom.
  • Der Betroffene leidet unter Harninkontinenz unter Stress, welche sich durch Husten, durch Lachen und Niesen verschlimmert.
  • Der Betroffene leidet unter Schuppenflechte, Ringflechte.
  • Der Betroffene leidet unter Impetigo.
  • Der Betroffene leidet unter Vitiligo.
  • Fleckige und bräunliche Haut (Pigmentstörung), Leberflecken, Muttermale
  • Unter der Haut liegende Pickel, die man nicht ausdrücken kann.
  • Oftmaliger Harndrang, besonders stark aufgrund von seelischen Ereignissen
  • Unfreiwilliger Harnabgang bei körperlicher Belastung, auch durch Husten oder Lachen
  • Überforderung
  • Mitesser und Pickel im Bereich der Mundbereich und auf dem Kinn
  • Große Gereiztheit: kleinste Anlässe führen zu Wutausbrüchen
  • Übel riechender Schweiß
  • Blasenschwäche in Folge einer Entbindung oder einer Operation
  • Sehr starke dunkle Behaarung bei Frauen, oftmals sportlicher Typ
  • Eine Gleichgültigkeit gegenüber Beruf und Familie
  • Ausschlag nach dem Absetzen der Pille

Hauptanwendungsgebiete

Erschöpfung, Beschwerden bei der Menstruation und in den Wechseljahren, Bänderschwäche, Hautausschläge

Typisches Aussehen

Sepia officinalis passt zu herb-attraktiven Menschen, die oftmals braune Augen und dunkle Haare haben, die groß und schlank sind. Sie sind karrierebewusst, gehen ihren Pflichten nach, tanzen gerne, sind aber innerlich voller Zorn und spielen gerne den Märtyrer.
Gereizte Frauen, die sich aufgrund von einer Doppelbelastung in Beruf und Familie überfordert fühlen.



Übersicht zu Sepia officinalis

Abkürzung
Sepia
Deutscher Name

Tintenfisch

Typische Potenzen
D6 - D12

Modalitäten:

Besser durchDas Leiden wird verbessert durch

  • Bewegung im Freien
  • Sich beschäftigen
  • Wärme
  • Bewegung
  • Im Freien
  • Wärmende Auflagen
  • Körperliche Arbeit
  • Rechtsseitiges Liegen
  • Bewegung (Tanzen)
  • Frische Luft
  • Tanzen
  • Schlafen

Schlechter durch Das Leiden wird verschlechtert durch

  • Schwüles Wetter und Gewitter
  • Am Morgen
  • Vollmond
  • Am Abend
  • Milch
  • Am Abend
  • Erschöpfung
  • Vor und während der Periode
  • Sex
  • Sekretverlust
  • Während der Menstruation
  • Stehen
  • In der Nacht
  • Nach dem Essen
  • Am frühen Morgen
  • Trost
  • Ruhe
  • Geistige Arbeit
  • Vor der Menstruation
  • Kälte


Quellen





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