Urtica urens

Urtica urens, die Brennessel, kennt wohl jeder von uns. Meist wächst sie direkt hinter dem Haus oder am Waldesrand. Wer sie anfasst, verspürt schnell das Brennen auf der Haut. In der Homöopathie - Ähnliches mit Ähnlichem - hilft Urtica urens gegen Brennen und Jucken auf der Haut , gegen Ausschläge, aber auch bei Entzündungen der Gelenke, klassischerweise auch zur Entgiftung. Aus der Kräuterheilkunde kennen wir die Anwendung der Brennessel.

Urtica urens ist ein Mittel, mit dem sich im Sinne des Ähnlichkeitsprinzips gute Behandlungsergebnisse bei bläschenartigen Hautausschlägen erzielen lassen.

Urtica urens

Typische Anwendungsgebiete:
Bei Hautausschlägen, bei Nesselausschlägen.
Ausschläge sind rot, brennend und stechend. Sie jucken und sind angeschwollen.
Auch bei Verbrennungen, bei denen Blasen auftreten. Zudem bei allergischen Hautreaktionen.

Hauptanwendungsgebiete

Ausschläge, Jucken, Gelenksentzündungen, Nesselsucht nach Genuss bestimmter Lebensmittel, Verbrennungen

Typische Symptome Typische Symptome (Leitsymptome), die auf dieses Mittel hindeuten

  • Der Betroffene leidet unter Nesselsucht
  • - hat leichte Verbrennungen
  • - leidet unter Insektenstichen
  • - leidet unter rheumatische Schmerzen
  • - leidet unter Hautausschlägen infolge von Lebensmittelvergiftungen, besonders durch Meeresfrüchte wie Muscheln

Anwendungsgebiete von Urtica urens


Übersicht zu Urtica urens

Wie oft eingesetzt
Häufig
Abkürzung

Urtica

Deutscher Name
Art des Stoffes

Pflanzlich

Typische Potenzen
D6 - D12

Modalitäten:

Besser durchDas Leiden wird verbessert durch

  • Sich hinlegen
  • Reiben

Schlechter durch Das Leiden wird verschlechtert durch

  • Schwitzen
  • Feuchtigkeit
  • Zugluft
  • Nässe
  • Sich Waschen
  • Kalte Bäder
  • Berührung
  • Kälte
  • Berührungen
  • Feuchte Kälte


Weitere Globuli, über die Sie sich bei uns informieren können

Sanguinaria

Sanguinaria, der Wurzelstock der kanadischen Blutwurzel, setzt man in der Homöopathie besonders bei Schnupfen ein. Aber auch bei klimakterischen Beschwerden kann man es gut anwenden.

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Quellen
Letzte Bearbeitung: 03.08.2018

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