Hom÷opathie
Homöopathische Mittel

Risiken der Homöopathie

Obwohl in der Homöopathie sehr wenige Gefahren bestehen, gibt es auch hier einige Dinge zu beachten:

Mittel ab der Potenz D4 sind normalerweise ungefährlich. Aber auch hier gibt es ein paar Punkte, die man beachten sollte:

- Da in Tropfen meist Alkohol enthalten ist, sollten Alkoholiker und Kinder keine Tropfen verwenden, besser Globuli und Tabletten

- Bei einer Laktose-Intoleranz sollte Pulver und Tabletten vermieden werden.


Niedrigpotenzen giftiger Stoffe (Unverdünnt bis D3)
Da manche homöopathische Mittel aus giftigen Stoffen hergestellt werden, sollten solche Potenzen entweder gar nicht oder nur auf ärztlichen Rat verwendet werden.
Bitte beachten Sie: Schwere Vergiftungen sind möglich!

Aber wie gesagt: Dies gilt nur für Mittel aus giftigen Ausgangsstoffen.

Schulmedizin vs. Homöopathie
Oftmals wird von besonders klassischen Homöopathen die Schulmedizin abgelehnt. Dies entstand durch die Ablehnung Hahnemanns gegen die damaligen Heilmethoden, die den Patienten manchmal mehr schadeten als halfen. Und was soll man sagen: Recht hatte er!

Inzwischen ist das aber anders geworden: Gerade bei Unfällen, Herzerkrankungen oder akuten Erkrankungen wie einem Schlaganfall sollte man sich unbedingt an einen "normalen" Arzt wenden, homöopathisch kommt man da nicht weit...

Verwenden Sie also ihren gesunden Menschenverstand, bevor sie sich bei einem Herzinfarkt ein Globuli einwerfen!

Die Erstverschlimmerung
Die Erstverschlimmerung ist aus der Sicht der Homöopathie ein gutes Zeichen dafür, daß das richtige Mittel gewählt wurde. Aber besonders bei schweren akuten Erkrankungen kann das auch täuschen! Wenn also bei einer Lungenentzündung aus einer leichten Atemnot eine schwere Atemnot mit Erstickungsanfällen wird, dann hat das nichts mit Erstverschlimmerung zu tun, sondern mit einer echten Lebensgefahr. Also sofort ab zum Arzt oder ins Krankenhaus!

Als Regel kann man sich merken: Die Erstverschlimmerung dauert normalerweise nur wenige Stunden und nimmt nie lebensbedrohlichen Formen an.

Wie immer gilt: Im Zweifel ab zum Arzt oder ins Krankenhaus!


 

 




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