Hämatom am Ohr


Bei einem Hund kommt es oft zu einem Hämatom in der Nähe oder in der Ohrmuschel, da ein Äderchen in der Ohrmuschel verletzt wurde - oft allein durch häufiges Kratzen.

Man sollte feststellen, ob die Ursache des blauen Fleckes im Gehörgang liegt oder durch externe Umstände, etwa Ohrmilben, verursacht wurde.

Typischerweise ist das betroffene Ohr angeschwollen, außerdem hängt es nach unten.

Das Hämatom breitet sich eventuell über das ganze Ohr aus.

Übrigens sollte man ein Ohrhämatom nicht mit einem Abszess verwechseln: Dies ist schmerzhaft, außerdem ist das Tier dann insgesamt eher krank. Ein Ohrhämatom schmerzt nicht, außerdem ist das Tier im Ganzen gesund.

Wenn es zu einem großflächigen Hämatom gekommen ist, dann sollte man damit rechnen, dass folgende Beschwerden zurückbleiben:

  • es kommt zu einem sogenannten Schrumpfohr
  • es bleiben knorpelige Narben zurück, die teilweise Schmerzen bereiten. Hier hilft zum Beispiel Conium D6, dreimal pro Tag jeweils eine Dosis, über 3-6 Wochen lang.
  • es kann vorkommen, dass sich der Gehörgang wegen der Schrumpfung des Ohres verschließt, worauf es dann häufiger zu chronischen Entzündungen kommen kann. Deshalb ist in diesem Fall eine Operation kaum zu umgehen.

Wenn das Tier aber nur ein kleines Hämatom am Ohr hat, so kann man auch mit homöopathischen Mitteln eingreifen.
Verwenden Sie dazu Arnica D6 sowie Hamamelis D3, jeweils dreimal am Tag eine Dosis, über 2-3 Wochen hinweg.













Zu Ihrer Information



<- Auf diese Merker können Sie klicken, worauf diese sich grün färben. So können Sie Symptome und Eigenschaften markieren, um einen schnellen Überblick zu bekommen, was zu Ihnen passt. (Javascript vorausgesetzt!)

Ihr Merkzettel:
Ihr Merkzettel wird automatische gefüllt, wenn Sie auf der Seite Merker ankreuzen. Bitte beachten Sie, dass der Merkzettel aber auch automatisch verändert wird, wenn Sie die Merker ändern! Eigene Eintragungen werden dann gelöscht!

Ihren kompletten Merkzettel finden Sie hier ->


Quellen
Letzte Bearbeitung: 12.04.2019

Bitte beachten Sie: Das Lesen dieser Seiten ersetzt keinen Arztbesuch!