Arnica ist das wichtigste Mittel bei Verletzungen oder Unfällen und dadurch entstandenen Schocks sein. Es sollte deshalb das erste Mittel bei Verstauchungen, Blutungen, Prellungen, bei Überanstrengung und einem Muskelkater sein. Aber auch bei Verrenkungen, leichten Blutungen, Wunden aller Art, auch bei Wundliegen und bei Zahnbehandlungen kann es eingesetzt werden.
Arnica setzt man z. B. nach Unfällen, nach Operationen, nach einer Entbindung und bei Fieber ein.

Der "typische" Arnica-Patient verleugnet
die Schwere seiner Beschwerden, ist mürrisch, leicht
reizbar und ist am liebsten alleine. Er ist oft
kräftig und muskulös, hat oft ein sehr rotes Gesicht.
Arnica montana hilft u. a. bei Zahn- und Zahnfleischproblemen, Zahnschmerzen,
blutendem Zahnfleisch.
Bei Gelenk-, Muskelschmerzen, wie z. B. Verstauchungen,
Krämpfen, Zerrungen, einer Arthritis, einer Quetschung,
aber auch bei Muskelkater.
Bei Fieber, bei dem der Körper kalt ist, dazu ein
heißer Kopf. Der Betroffene ist erschöpft,
kann seine Blase nicht mehr richtig kontrollieren. Sein
Schweiß riecht nach faulen Eiern.
Bei Hautproblemen, wie trockene Haut, Schwellungen oder
Verhärtungen nach Insektenstichen.
Passt zu Personen, die ihre Symptome verharmlosen.
Häufig eingesetzt im Bereich
Muskel, Bindegewebe, Gefäße, Herz, Magen-Darm, Haut, Hauptmittel bei traumatischen Störungen.
Bewährt bei:
Stumpfen Verletzungen
Blutungen
Rosacea
Folgen eines Schlaganfalles
Nach Operationen
Couperose
Tinnitus
Hohem Blutdruck
- Bei Unfällen oder Verletzungen das Mittel der ersten Wahl!
- Betroffener mag kein Mitleid.
- - verspürt ein Zerschlagenheitsgefühl am ganzen Körper.
- - ist empfindlich gegenüber Berührung.
- Bei Verletzungen, Quetschungen, Zerrungen.
- Der Betroffene meint, es gehe ihm gut, schickt den Arzt fort.
- - fühlt sich zerschlagen und lahm.
- - hat das Gefühl, das Bett wäre zu hart, man findet keine Ruhe darin.
- - ist überempfindlich.
- - möchte nicht berührt werden.
- - sucht die Einsamkeit.
- - sagt, er sei gesund, obwohl er krank ist.
- Die Beschwerden sind eine Folge von langanhaltenden Verletzungen.
- Der Betroffene leidet unter postoperativen Zuständen.
- - leidet unter einer Gehirnerschütterung.
- - leidet unter Myalgien (Muskelschmerzen), vor allem natürlich nach einer großen körperlichen Anstrengung.
- Arnica beschleunigt die Erweiterung des Muttermundes, lindert den Wundschmerz bei einer Entbindung.
- Der Betroffene leidet unter Quetschungs- und Zerschlagenheitsgefühlen ("wie verprügelt").
- - empfindet alles als sehr hart, geradezu zu hart, z. B. das eigene Bett oder das Kopfkissen.
- - ist in seinem Bett ruhelos.
- - fürchtet sich vor Erschütterungen und Berührungen.
- - ist reizbar, mag keine Gesellschaft, vor allem bei Schmerzen.
- - leidet unter langanhaltenden Folgen von Verletzungen.
- Es besteht eine Neigung zu Übergewicht, Person ist aber sehr muskulös.
- Der Betroffene leidet unter Kopfschmerz.
- Die betroffene Person leidet unter Ohrensausen.
- - leidet unter Platzangst.
- - hat ein aufgedunsenes Gesicht.
- - hat ein rotes Gesicht, es ist von bläulichen Adern durchzogen.
- - kann nur schwerlich Sprechen, sie hat Lähmungserscheinungen nach einem Schlaganfall.
- - hat das Gefühl, als wäre das Bett zu hart.
- - leidet unter Schwindelgefühl.
- - hat Blutandrang zum Kopf hin, dazu Hitzegefühl.
Anwendungsgebiete von Arnica montana
Pflanzlich
Das Leiden wird verschlechtert durch
-
Wein
-
Feuchtigkeit
-
Erschütterung
-
Bewegung
-
Berührung
-
Berührungen
-
Feuchte Kälte
-
Erschütterungen
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Arnica montana bei Hund und Katze


Typische Symptome (Leitsymptome), die auf dieses Mittel hindeuten
Beispiele zur Selbstbehandlung