Ferrum metallicum

Das zweithäufigste Metall auf der Erde ist das Eisen. Im menschlichen Körper ist es als Spurenelement für den Organismus unverzichtbar, besonders zur Blutbildung. Eine falsche Ernährungsweise oder eine Unfähigkeit des Körpers, Eisen mit der Nahrung aufzunehmen, führt unweigerlich zu Mangelerscheinungen.

Den Beziehungen des Eisens zum System der Blutgefäße kommt in der Homöopathie besondere Bedeutung zu.

Ferrum metallicum passt zu schwachen und blassen Personen, die ganz leicht erröten.

Bewährt bei:
Einer Reizblase
Eisenmangel bei Frauen

Typische Symptome Typische Symptome (Leitsymptome), die auf dieses Mittel hindeuten

  • - neigt zu Blutwallungen zum Kopf, dazu Röte des Gesichts, oftmals verbunden mit starkem Pulsieren in den Arterien der Schläfen.
  • - klagt über große Schwäche.
  • Der Betroffene ist anfällig für Krankheiten.
  • Die betroffene Person verspürt einen pulsierenden Kopfschmerz mit Hitzegefühl.
  • - hat Schwindelgefühl und Müdigkeit, der Blutdruck ist niedrig, der Puls ist rasch.
  • - hat wenig Appetit.
  • Es besteht eine Neigung zu einem wässrigen Durchfall, außerdem Übelkeit und Erbrechen.
  • Die betroffene Person hat eine frühzeitig einsetzende Menstruationsblutung.
  • - hat eine überhöhte, oftmals verlängerte Blutung.
  • - muss oft urinieren.
  • - hat das Empfinden, die Harnblase sei immer voll.
  • - kann den Urin nicht lange halten.
  • - ist nervös, gereizt und wenig ausdauernd.
  • - findet keine sexuelle Befriedigung.
  • - friert ständig.
  • - hat eine öfters wechselnde Gesichtsfarbe von rot nach blass.
  • Die Beschwerden sind eine Folge von häufigen Erkältungen, von einem zu schnellen Körperwachstum oder starker Menstruationsblutungen.

Hauptanwendungsgebiete

Blutarmut, Kreislaufstörungen, Verdauungsschwäche


Anwendungsgebiete von Ferrum metallicum


Übersicht zu Ferrum metallicum

Wie oft eingesetzt
Selten
Abkürzung

Ferrum

Deutscher Name
Eisen
Art des Stoffes

Metall

Typische Potenzen
D6 - D12


Modalitäten:

Besser durchDas Leiden wird verbessert durch

  • Langsame Bewegung
  • Sich beschäftigen
  • Ruhe

Schlechter durch Das Leiden wird verschlechtert durch

  • Überanstrengung
  • Schwitzen
  • Sekretverlust
  • Nachts
  • Ruhe
  • Kälte
  • In der Nacht
  • Wärme
  • Körperliche Anstrengung
  • Nasses und kaltes Wetter


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Quellen
Letzte Bearbeitung: 03.08.2018

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