Homöopathie
Homöopathische Mittel

Eupatorium perfoliatum

Der Wasserdost ist ein mehrjähriger Korbblütler, der vornehmlich in verschiedenen Gegenden der Vereinigten Staaten von Amerika beheimatet ist. Er benötigt feuchten Boden und kommt daher an Bach-, Fluss- und Seeufern, in Sumpfgebieten und nassen Wiesen oder Waldlichtungen vor.

Euphatorium perfoliatum, der Wasserhanf oder Wasserdost, wird in der Homöopathie bei Grippe und Erkältungen eingesetzt. Man findet deswegen in vielen fertigen homöopathischen Grippemitteln Eupatorium perfoliatum.

Eupatorium perfoliatum hilft zudem bei Knochen- und Rückenschmerzen wie sie z. B. bei Grippe oder Fieber auftreten.

Die Betroffenen, zu denen dieses Mittel passt, fühlen sich wie zerschlagen.
Sie sind oft durstig und möchten eiskalte Getränke.

Typische Symptome Typische Symptome (Leitsymptome), die auf dieses Mittel hindeuten

  • Der Betroffene hat starke Schmerzen in den Gliedern, den Knochen, den Muskeln und in der Brust.
  • Der Betroffene hat Hitzewallungen zum Kopf mit rotem, erhitztem Gesicht.
  • Der Betroffene hat ein frostiges Empfinden am Morgen, das während des Tages durch Hitze abgelöst wird.
  • Der Betroffene hat einen grippalen Infekt mit Kopfschmerzen, Fieber und Zerschlagenheitsgefühl.
  • Der Betroffene fühlt sich wie geprügelt, zerschlagen.
  • Die Symptome treten nach Kälte, Wind und Feuchtigkeit auf.
  • Der Betroffene hat einen schmerzhaften Brustkorb.
  • Der Betroffene muss sich beim Husten die Brust halten.
  • Dem Betroffenen ist übel, muss gallig erbrechen.
  • Der Betroffene hat starke klopfende Kopfschmerzen.
  • Der Betroffene hat sehr druckschmerzhafte Augäpfel.
  • Der Betroffene hat Fieber, das häufig morgens ansteigt.
  • Der Betroffene hat vor dem Fieber Schüttelfrost und großen Durst, Erleichterung durch Schwitzen.
  • Der Betroffene möchte eiskalte Getränke.
  • Der Betroffene verspürt ein Zerschlagenheitsgefühl und Schmerzen der Glieder und des Rückens.
  • Der Betroffene hat Fieber und Frösteln oft vormittags von 7 bis 9 Uhr, dazu Übelkeit.
  • Der Betroffene hat periodisch auftretende Kopfschmerzen.
  • Der Betroffene hat Kopfschmerzen während oder nach Fieber.
  • Der Betroffene hat Knochenschmerzen vor und während des Fieberschauers.
  • Der Betroffene hat einen unstillbaren Durst vor und während Schüttelfrost und Fieber.
  • Der Betroffene hat einen rohen, schmerzhaften Husten.
  • Der Betroffene ist ruhelos und klagt über intensive Schmerzen, die Schmerzen können in den Knochen empfunden werden.


Übersicht zu Eupatorium perfoliatum

Wie oft verwendet

Häufig
Abkürzung

Eup-Per

Deutscher Name
Wasserdost, Wasserhanf
Andere Namen: Blauwetterkühl, Grundheil, Lämmerschwanz, Kunigundenkraut
Art des Stoffes

Pflanzlich

Typische Potenzen
D3 - D12


Modalitäten:

Besser durchDas Leiden wird verbessert durch

  • Gespräche
  • In der Wohnung
  • Schwitzen

Schlechter durch Das Leiden wird verschlechtert durch

  • Kalte Luft
  • Am Morgen
  • Bewegung
  • Morgens
  • Frischluft

Selbstbehandlung Beispiele zur Selbstbehandlung

  • Klein- und Schulkinder, Erkältung
    Das betroffene Kind leidet unter einem Zerschlagenheitsgefühl.
    Es hat Muskel- und Knochenschmerzen, Rückenschmerzen, sowie Kopfschmerzen.
    Das Kind hat schmerzende Augäpfel.
    Der Betroffene hat eine gelb belegte Zunge und einen bitteren Geschmack.
    Er hat einen großen Durst.
    Es kommt zum Erbrechen.
    Das betroffene Kind hat eine Heiserkeit und einen Husten mit Schmerzen in der Brust.
    Es hat Fieber.
    Ein Schweißausbruch bessert alle Symptome, außer Kopfschmerzen.
    Verbesserung durch Unterhaltung und durch Schwitzen.
    Verschlechterung periodisch.
    Eupatorium perfoliatum D 6
    Eine Tablette oder drei Globuli stündlich, bei Besserung seltener.




Mehr zu Wasserhanf in unserem Kräuter-Lexikon


Quellen





Buchempfehlung

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