Mercurius solubilis

Mercurius solubilis, Quecksilber nach Hahnemann, ist für Menschen, die überempfindlich und unruhig sind. Sie sind immer in Eile, sind impulsiv und aufbrausend, wirken manchmal auch arrogant. Später werden sie jedoch verschlossen und kontaktscheu, misstrauisch.

Im Deutschen nennt man dieses Konstitutionsmittel Quecksilber, aber keine Angst, in homöopathischen Dosen ist es ungefährlich.

Unverdünnt verwendete man Quecksilber bis ins 19. Jahrhundert vor allem zur Behandlung von Syphilis. Aufgrund seiner (manchmal tödlichen) Nebenwirkungen ging man später allerdings davon ab.

Samuel Hahnemann fand im Rahmen seiner Arzneimittelprüfungen eine Verbindung, die in homöopathischer Dosierung die heilenden Wirkungen des Quecksilbers bei guter Verträglichkeit aufwies, jedoch die gefürchteten Nebenwirkung nicht hatte: Mercurius solubilis!

Quecksilber war schon den alten Chinesen und Indern bekannt und wurde auch schon in einem ägyptischen Grab von 1500 v. Chr. gefunden.

Obwohl es giftig ist, wurde es in der Vergangenheit gegen Syphilis gegeben und dafür verwendet, körperliche Ausscheidungen zu fördern.
Heutzutage ist es besonders oft in Thermometern und Batterien zu finden. Quecksilber ist ein giftiges Schwermetall, das sich im Körper sammelt und nicht mehr ausgeschieden werden kann.

Die Symptome einer Quecksilbervergiftung sind reichlicher Speichelfluss und Erbrechen.
Erkrankungen, gegen die man Mercurius solubilis einsetzt, treten mit einer übermäßigen Sekretproduktion auf, wobei die Sekrete stark riechen.

Anwendungsgebiete
Mercurius solubilis hilft gegen eine Vielzahl von Beschwerden, die mit reichlichem, brennendem und stark riechendem Sekret auftreten. Auch eine Empfindlichkeit gegenüber Hitze und Kälte ist typisch.

So setzt man es z. B. bei Beschwerden im Hals und im Mund ein, wenn der Betroffene gleichzeitig viel Durst auf kalte Getränke hat.
Aber auch bei übermäßiger Speichelproduktion, Mundsoor, Gingivitis (Zahnfleischentzündungen), schlechtem Atem (Mundgeruch), Mandelentzündungen, losen Zähnen durch infiziertes und entzündetes Zahnfleisch, einem geschwollenen Hals mit dunkelroter Kehle, oder schmerzhaften Geschwüren kann Mercurius solubilis helfen.

Weitere Einsatzgebiete wären krampfartiger Husten, neuralgische Schmerzen, Fieber mit strömendem, öligem, übel riechendem Schweiß, Schüttelfrost, geschwollene Drüsen, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen und Ohrenschmerzen mit stinkenden Absonderungen.

Mercurius solubilis hilf gut gegen Augenbeschwerden, zum Beispiel chronische Bindehautentzündungen, wenn die Augenlider gerötet, geschwollen und verklebt sind, oder auch bei wässrigen, stechend schmerzenden Augen.

Bei Nasenproblemen hilft dieses Mittel, wenn die Beschwerden aufgrund einer Erkältung oder einer Allergie auftreten, wenn wässriger und brennender Schleim auftritt, man dauernd niesen muss, die Nase sich roh anfühlt.

Dieses Mittel wirkt auch auf die Haut und ist gut bei Beschwerden wie z. B. verkrusteten Hautveränderungen auf der Kopfhaut mit stinkenden Absonderungen, eitergefüllten Ausschlägen oder Blasen auf der Haut und bei offenen Wunden oder Geschwüren, die stechen und/oder jucken.

Weitere Anwendungsgebiete:

  • Man setzt Mercurius solubilis z. B. bei Halsentzündungen, Mundgeruch und Zahnfleischentzündung ein.
  • Bei Mandel-, Rachen-, Mundentzündungen, bei Zahnfleischgeschwüren oder Geschwüren in der Mundhöhle, auch bei Abszessen an einer Zahnwurzel.
  • Bei Erkältungen, wenn gelblich-grüner, stark riechender Schleim auftritt, dazu Frieren, Fieber und Gliederschmerzen.
  • Bei Augenentzündungen, Entzündungen der Bindehaut mit geschwollenen und tränenden Augen, die ein gelbliches oder grünliches Sekret absondern.
  • Bei Ohrenentzündungen und -schmerzen, zusammen mit zähem grünem oder gelbem, übel riechendem Sekret.
  • Bei Fieber mit schlecht riechendem Schweiß, angeschwollenen Drüsen und Kopfschmerzen.
  • Bei Soor

Typische Symptome (Leitsymptome)

  • Der Betroffene leidet unter einer starken Speichelbildung, besonders in der Nacht.
  • Der Betroffene leidet unter einem üblen Mundgeruch.
  • Der Betroffene leidet unter einem metallischen Geschmack im Mund.
  • Der Betroffene leidet unter einer geschwollenen Zunge, die sehr feucht ist und oft gelblich und geschwollen, manchmal weist die Zunge Zahneindrücke auf.
  • Der Betroffene leidet unter einem starken Durst.
  • Der Betroffene leidet unter Geschwüren auf der Zunge, im Mund oder im Rachen.
  • Der Betroffene leidet unter Aphthen auf der Zunge, im Mund oder im Rachen.
  • Der Betroffene leidet unter schlecht heilenden, eitrigen und stinkenden Geschwüren.
  • Der Betroffene leidet unter vor allem in der Nacht auftretenden Schmerzen an den Zahnwurzeln.
  • Der Betroffene leidet unter einem Zittern der Hände.
  • Der Betroffene leidet unter grünlichen, schleimigen und blutigen Absonderungen, z. B. am Ohr, aus dem Darm, im Rachen, aus der Nase.
  • Der Betroffene leidet unter einer meist ölig-feuchten Haut, die manchmal schlecht riecht.
  • Der Betroffene verträgt weder Wärme noch Kälte.
  • Der Betroffene leidet unter akuten oder chronischen Entzündungen der Schleimhäute.
  • Der Betroffene leidet unter einer Neigung zur oberflächlichen Geschwürbildung, sowie zu Eiterungen und zum bereichsweisen Absterben von Zellen.
  • Der Betroffene leidet unter Entzündungen oder Schmerzen der Knochen, rasche körperliche oder geistige Ermüdung treten ebenfalls häufig auf.
  • Die Betroffenen sind introvertiert.
  • Die Betroffenen sind verschlossen.
  • Die Betroffenen sind rast- und ruhelos.

Typisches Aussehen

Mercurius solubilis passt zu Menschen, die oft blass aussehen, eine glatte Haut , lichtes Haar und eine schmale Nase haben.


Temperament des Betroffenen

Die Betroffenen sind oftmals sehr ordnungsliebend, jedoch unsicher und wirken gleichgültig, fast wie arrogant und verbergen ihre Emotionen.


Hauptanwendungsgebiete

Mundgeschwüre, Schmerzen der Zahnwurzeln, Mundgeruch, Entzündungen des Zahnfleisches, Halsentzündungen


Anwendungsgebiete von Mercurius solubilis


Übersicht zu Mercurius solubilis

Abkürzung

Merc. Sol.
Deutscher Name

Quecksilber

Typische Potenzen D6 - D12

Das Leiden wird verbessert durch

  • Gleichmäßige Temperaturen
  • Ruhe
  • Gemäßigte Temperaturen

Das Leiden wird verschlechtert durch

  • Schwankende Temperaturen
  • In einem warmen Bett
  • Beim liegen auf der schmerzhaften Seite
  • Nasses
  • Hitze
  • Sekretverlust
  • Feuchtes Wetter
  • Bettwärme
  • Schwitzen
  • In der Nacht
  • Liegen auf der rechten Seite
  • Auf der rechten Seite liegen
  • Nachts
  • Nasses und kaltes Wetter
  • Kälte
  • In warmen Zimmern

Hausapotheke

  • Kinder, Heimweh
    Das Heimweh kommt besonders nachts und ist dann stärker als am Tag.
    Das Kind ist unruhig und ängstlich.
    Es bildet sich klebriger Schweiß.
    Mercurius solubilis


  • Frauen, Ausfluss, Weißfluss
    Der Weißfluss ist wundmachend.
    Er ist grünlich und etwas blutig.
    Die betroffene Frau hat ein wundes Gefühl.
    Sie ist empfindlich gegenüber Hitze und Kälte.
    Verschlechterung in der Nacht, durch Bettwärme, in feucht-kaltem Wetter, beim Schwitzen, sowie durch warme Räume.
    Mercurius solubilis D 6
    Eine Tablette oder drei Globuli dreimal täglich, bei Besserung seltener.

  • Durchfall
    Blutiger, schleimiger Durchfall mit schweren Bauch- und Darmkrämpfen vor, während und am schlimmsten nach dem Stuhlgang. Gefühl, nicht fertig zu sein. Starkes nächtliches Schwitzen. Betroffener hat einen stinkenden Mundgeruch, Zunge weist Zahneindrücke auf .
    Verschlechterung: Nachts, durch Kälte, durch Wärme.
    Mercurius solubilis


  • Brüste - Brustentzündung
    Pochen der Brust vor Hitze, Brust ist von roten Streifen überzogen, Kühle bessert die Beschwerden.
    Mercurius solubilis D30
    Zweimal eine Gabe pro Tag

  • Kinder, Halsentzündung und Mandelentzündung
    Das Kind hat einen rauen und brennenden Hals.
    Es hat einen metallischen süßlichen Geschmack.
    Es hat einen übelriechenden Atem.
    Das Kind muss schwitzen.
    Alles ist in der Nacht schlechter.
    Mercurius solubilis


  • Eiterung - eitrige und schmierige Beläge

    Mercurius solubilis D12
    Alle sechs Stunden bis eine nachhaltige Besserung eintritt

  • Mumps
    Betroffener hat besonders auf der rechten Seite angeschwollene Hals- und Ohrdrüsen. Er hat eine Kiefersperre, die Kinnbacken sind geschlossen, können vor lauter Schmerz nicht bewegt werden. Betroffener hat einen stinkenden Mundgeruch, einen starken Speichelfluss. Erschöpfende, übel riechende Schweißausbrüche besonders in der Nacht.
    Verschlechterung: In der Nacht, durch Bettwärme, durch Kälte und durch Hitze, durch oder bei einem Temperaturwechsel.
    Verbesserung: Durch Ruhe, durch mäßige Temperaturen.
    Mercurius solubilis


  • Eitrige Entzündung
    Es bilden sich schmierige Beläge, die übel riechen.
    Der Betroffene fröstelt und hat Nachtschweiß.
    Er hat einen üblen Mundgeruch und einen verstärkten Speichelfluss.
    Er kann weder Hitze noch Kälte vertragen.
    Mercurius solubilis D12
    Zwei- bis dreimal täglich.

  • Kinder, Schnupfen und Nasennebenhöhlenentzündung
    Der Betroffene muss stark schwitzen.
    Er hat einen übelriechenden Schweiß.
    Das Kind hat eine raue und rote Nase.
    Die Erkältung zieht nach oben.
    Das Kind hat Beschwerden an den Nebenhöhlen und den Augen.
    Mercurius solubilis


  • Klein- und Schulkinder - Fieberkrämpfe - gerötete Mandeln
    Geschwollene gerötete Mandeln, Mandeln sind fleckig belegt oder weisen kleine Geschwüre auf
    Kind hat Schmerzen beim Schlucken oder beim Sprechen, hat Schüttelfrost, hat Kopfschmerzen, hat eine belegte Zunge, hat das Gefühl von Enge im Hals, hat Mundgeruch, belegte Stimme, zum Teil auch Übelkeit und Erbrechen.
    Mandeln eitrig, schlecht riechender Atem, Rötungen, stechende Schmerzen, die Zunge ist gelb belegt, Schmerzen werden schlimmer durch Schlucken oder durch Sprechen
    Verschlimmert sich in der Nacht, durch feuchtes Wetter, Liegen auf rechter Seite, durch Schwitzen, durch warmen Raum, durch warmes Bett
    Mercurius solubilis D 4
    Eine Tablette oder drei Globuli alle zwei bis drei Stunden, bei Besserung seltener

  • Scharlach
    Im fortgeschrittenen Stadium.
    Es bildet sich Eiter. Die Mandeln sind dunkelrot bis bläulich rot angeschwollen.
    Betroffener hat schmerzende Halslymphknoten, er hat einen Schluckzwang. Schmerzen strahlen beim Schlucken stechend in die Ohren aus. Verstärkter Speichelfluss besonders in der Nachts. Betroffener hat einen stinkenden Mundgeruch, Zunge weist Zahneindrücke auf. Nächtliche Schweißausbrüche
    Verschlechterung: Nachts, durch Bettwärme, durch Kälte und durch Hitze, durch oder bei einem Temperaturwechsel.
    Verbesserung: Durch Ruhe, durch mäßige Temperaturen.
    Mercurius solubilis


  • Ohrenschmerzen
    Die betroffene Person leidet unter Ohrenschmerzen in Verbindung mit Hals- oder Zahnschmerzen.
    Die Absonderungen im Ohr sind übelriechend, dicklich, gelb und blutig.
    Manchmal bestehen Furunkel im Gehörgang.
    Die Ohren fühlen sich wie verstopft an.
    Der Betroffene hat ein Gefühl, als liefe kaltes Wasser aus dem Ohr.
    In der Nacht kommt es zu klebrigem Schweiß.
    Es kommt zu einem fauligen Mundgeruch oder Körpergeruch.
    Es besteht ein stark ausgeprägtes Schwächegefühl.
    Es kommt zu einer verstärkten Speichelbildung beim Schlafen.
    Verschlimmerung in der Nacht, durch ein warmes Bett, durch Bewegung, durch Hitze oder Kälte, durch kühles und feuchtes Wetter, sowie durch Schwitzen.
    Verbesserung durch Ruhe und durch viel Trinken.
    Mercurius solubilis


  • Nerven- und Gelenkschmerzen durch Zeckenbiss
    Haut oder Schleimhaut ist schmerzhaft entzunden.
    Neuralgien (Nervenschmerzen) als auch drucksensitive Lymphknotenschwellungen.
    Schweiß ist süßlich riechend, klebrig, oftmals ölig, er färbt sogar die Wäsche gelblich, vor allem in der Nacht.
    Person hat einen metallischen Mundgeschmack und einen unangenehmen Mundgeruch, starken Speichelfluss in der Nacht
    Verschlimmerung durch nasses und feuchtes Wetter, durch rechtsseitiges Liegen
    Mercurius solubilis D12
    Zweimal am Tag fünf Globuli.

  • Aphten Mundschwämmchen
    Betroffener hat schwammartige, leicht blutende Aphten. Entzündung der Mundschleimhaut. Mundfäulnis. Es bildet sich Eiter. Es bilden sich Geschwüre. Kauen und Berührungen schmerzen sehr. Betroffener hat stinkenden Mundgeruch. Es bildet sich ein starker Speichelfluss, vor allem in der Nacht.
    Verschlechterung: kalte und heiße Getränke.
    Verbesserung: lauwarme Getränke.
    Mercurius solubilis


  • Fieberbläschen
    Sich rasch ausbreitende, eitrige und verkrustende Bläschen.
    Mercurius solubilis


  • Prostatabeschwerden
    Der Betroffene hat einen nur schwachen Harnstrahl.
    Er hat Blut im Urin.
    In der Nacht kommt es zu klebrigem Schweiß.
    Es kommt zu einem fauligen Mund- oder Körpergeruch.
    In der Nacht leidet der Betroffene unter Unruhe.
    Betroffene fühlen sich schwach.
    Es besteht ein Speichelfluss beim Schlafen.
    Manchmal kommt es zu einem stinkenden Durchfall.
    Manchmal hat der Betroffene auch Lippenherpes.
    Verschlimmerung in der Nacht, durch Bettwärme, durch Bewegung, durch Hitze oder Kälte, durch kühles feuchtes Wetter, sowie durch Schwitzen.
    Verbesserung durch Ruhe sowie durch viel trinken.
    Mercurius solubilis


  • Abszesse und Furunkel
    Es kommt zur Eiterbildung. Betroffener hat Abszesse in seinem Mund, dazu Speichelfluss, einen stinkenden Mundgeruch. Betroffener hat stechende Schmerzen, er schwitzt stark.
    Verschlechterung: Nachts, durch Kälte und durch Hitze.
    Verbesserung: mäßige Temperaturen.
    Mercurius solubilis


  • Ohrschmerzen mit Absonderung
    Im fortgeschrittenen Stadium.
    Ausfluss ist gelblich, dick, ätzend, stinkend, zum Teil mit Blut vermischt.
    Es kommt zu Ekzemen im Gehörgang und in der Ohrmuschel.
    Betroffener hat stechende Ohrschmerzen. Schmerzen ziehen in dass Gesicht und in die Zähne. Es bildet sich viel Speichel, vor allem nachts.
    Stinkender, übel riechender Mundgeruch und Schweiß.
    Verschlechterung: Nachts, durch Wärme, in einem warmen Bett, extreme Temperaturen.
    Verbesserung: Durch Ruhe, durch mäßige Temperaturen.
    Mercurius solubilis


  • Brustentzündung, Mastitis, Eiterung
    Die Brust ist rot gefleckt und entzündet.
    Die betroffene Person hat einen üblen Mundgeruch.
    Die Zunge ist schleimig belegt und geschwollen.
    Es gibt Nachtschweiß.
    Mercurius solubilis D12
    Zwei- bis sechsmal täglich.

  • Kinder, Mumps
    Das Kind hat einen übelriechenden Atem.
    Es fließt viel Speichel.
    Nachts hat das Kind einen Schweißausbruch.
    Mercurius solubilis


  • Zahnfleischentzündung
    Im fortgeschrittenen Stadium. Es bildet sich Eiter.
    Das Zahnfleisch ist schwammig und blutet leicht. Es bilden sich Geschwüre.
    Kauen und Berührungen schmerzen sehr. Betroffener hat stinkenden Mundgeruch.
    Die Zunge ist angeschwollen, die Zunge weist Zahneindrücke auf, es fließt viel Speichel.
    Verschlechterung: Nachts, durch Kälte und durch Wärme.
    Mercurius solubilis


  • Baby - Windeldermatitis - hartnäckig
    Die Haut ist immer feucht und juckt, in der Nacht schwitzt das Baby, mag keine Bettwärme, keine kalte Luft, neigt zu eitrigen Entzündungen
    Schlechter in der Nacht, durch Bettwärme, durch kalte Luft, durch Feuchtigkeit, durch Schwitzen
    Mercurius solubilis D 6
    Drei bis fünf Globuli dreimal täglich, bis eine Besserung eintritt

  • Abszess - Mundgeschwüre
    Auch wenn Hepar sulfuris nicht ausreicht
    Mercurius solubilis D12
    Dreimal täglich bis eine nachhaltige Besserung eintritt

  • Grippe mit Schnupfen
    Es bildet sich ein wund machendes, gelblich-grünes und blutiges Nasensekret.. Betroffener bilder stinkenden Schleim, er hat einen stinkenden Mundgeruch Starker, übel riechender, nächtlicher Schweiß. Brennende und stechende Fieberbläschen. Der Betroffene hat angeschwollene Halsdrüsen, er hat Halsschmerzen.
    Verschlechterung: Nachts, durch extreme Wärme und Kälte.
    Mercurius solubilis


  • Zahnschmerzen
    Die Beschwerden sind eine Folge von Karies, einer Zahnwurzelentzündung, einer Neuralgie, von Parodontose.
    Angeschwollenes Zahnfleisch, es bildet sich Eiter.
    Betroffener hat einen stinkenden Mundgeruch. Die Zunge ist geschwollen, die Zunge weist Zahneindrücke auf.
    Verstärkter Speichelfluss besonders in der Nacht. Schmerzen strahlen bis in die Ohren aus.
    Verschlechterung: Nachts, durch Kälte und durch Hitze, durch Bettwärme.
    Verbesserung: Durch mäßige Temperaturen, durch sich die Wangen reiben.
    Mercurius solubilis


  • Lidrandentzündung - eitriges Sekret
    Sekret dünn und schleimiges, bei Erkältung
    Schlechter durch Wärme, in der Nacht
    Besser durch kühle Kompressen, frischer Luft
    Mercurius solubilis D12
    Zweimal täglich bis eine Besserung eintritt

  • Schlafstörungen
    Unterschiedliche Beschwerden wecken den Betroffenen immer wieder auf.
    Er ist nervös und hat ein Gefühl von Blutwallungen.
    In der Nacht kommt es zu klebrigem Schweiß.
    Es kommt zu einem fauligen Mund- oder Körpergeruch.
    Der Betroffene leidet nachts unter Unruhe.
    Betroffene fühlen sich schwach.
    Es kommt eine verstärkte Speichelbildung beim Schlafen.
    Manchmal kommt es zu stinkendem Durchfall.
    Manchmal hat der Betroffene auch Lippenherpes.
    Verschlimmerung in der Nacht, durch ein warmes Bett, durch Bewegung, durch Hitze und Kälte, durch kühles feuchtes Wetter, sowie durch Schwitzen.
    Verbesserung durch Ruhe und durch viel trinken.
    Mercurius solubilis


  • Klein- und Schulkinder - Halsschmerzen
    Starker Speichelfluss, ständiger Drang zu schlucken, Halsschmerzen mit fauligem Geschmack, schlimmer rechte Seite, Halsentzündung bei jedem Wetterwechsel; stechende Schmerzen beim Schlucken bis ins Ohr. Wunder, rauer, heißer, brennender Hals, Zunge gelb belegt
    Verschlechtert sich in der Nacht, durch feuchtes Wetter, Schwitzen, Bettwärme
    Mercurius solubilis D 12
    Eine Tablette oder drei Globuli stündlich, bei Besserung seltener

  • Menstruationsbeschwerden
    Die betroffene Frau hat ein wundes Gefühl an der Scheide.
    Es kommt zu starken Blutungen.
    Es kommt zu Pickeln oder Abszessen während der Monatsblutung.
    In der Nacht tritt klebriger Schweiß auf.
    Es kommt zu einem fauligen Mundgeruch oder Körpergeruch.
    Es besteht ein stark ausgeprägtes Schwächegefühl.
    In der Nacht verspürt die Betroffene Unruhe.
    Es kommt zum Speichelfluss beim Schlafen.
    Manchmal kommt es zu stinkendem Durchfall.
    Manchmal leidet die Betroffene auch unter Lippenherpes.
    Verschlimmerung in der Nacht, im warmen Bett, durch Bewegung, durch Hitze oder Kälte, durch kühles und feuchtes Wetter, sowie durch Schwitzen.
    Verbesserung durch Ruhe und durch viel Trinken.
    Mercurius solubilis


  • Gürtelrose
    Sich rasch ausbreitende, eitrige und verkrustende Bläschen. Der Betroffene hat nachts Schmerzen, er schwitzt erschöpfend.
    Verschlechterung: Nachts, durch Bettwärme.
    Mercurius solubilis


  • Mastitis - Brustentzündung - Eiter-Stadium
    Es tritt Eiter auf. Die Brust ist rot gefleckt und sehr entzündet. Betroffener hat üblen Mundgeruch, die Zunge ist wie mit Schleim belegt, die Zunge ist geschwollen. In der Nacht verstärktes Schwitzen.
    Mercurius solubilis D12
    Zwei bis sechsmal am Tag

  • Windpocken
    Es bilden sich eitrige Bläschen.
    In der Nacht stinkender und erschöpfender Schweiß. Betroffener hat einen starken Mundgeruch, es bildet sich viel Speichel.
    Verschlechterung: Nachts, durch Bettwärme, durch Kälte und durch Hitze, durch oder bei einem Temperaturwechsel.
    Verbesserung: Durch Ruhe, durch mäßige Temperaturen.
    Mercurius solubilis


  • Scharlach
    Die Mandeln sind stark vereitert.
    Sie stinken und sind geschwürartig.
    Betroffene Kinder schwitzen klebrig, dadurch geht es ihnen schlechter.
    Sie haben einen fauligen Mund- oder Körpergeruch.
    Betroffene sind in der Nacht sehr unruhig.
    Das Fieber ist eher niedrig.
    Der Betroffene hat eine große Schwäche.
    Verschlimmerung in der Nacht, durch ein warmes Bett, durch Bewegung, durch Hitze oder Kälte, durch kühles feuchtes Wetter, sowie durch Schwitzen.
    Verbesserung durch Ruhe und viel trinken.
    Mercurius solubilis


  • Schnupfen
    Im fortgeschrittenen Stadium. Es bildet sich ein wund machendes, gelblich-grünes und blutiges Nasensekret.. Betroffener bilder stinkenden Schleim, er hat einen stinkenden Mundgeruch Starker, übel riechender, nächtlicher Schweiß. Brennende und stechende Fieberbläschen. Der Betroffene hat angeschwollene Halsdrüsen, er hat Halsschmerzen.
    Verschlechterung: Nachts, extreme Kälte und extreme Wärme.
    Mercurius solubilis


  • Brustdrüsenentzündung
    Frau hat angeschwollene, schmerzende, leicht eingerissene und evtl. blutende Brustwarzen. Schweißausbrüche in der Nacht und bei kleinsten Anstrengungen.
    Verschlechterung: Nachts, durch Kälte und durch Hitze.
    Mercurius solubilis


  • Bindehautentzündung - eitriges Sekret
    Sekret dünn und schleimiges, bei Erkältung
    Schlechter durch Wärme, in der Nacht
    Besser durch kühle Kompressen, frischer Luft
    Mercurius solubilis D12
    Zweimal täglich bis eine Besserung eintritt

  • Magen-Darmbeschwerden
    Durchfall ist stinkend, schleimig manchmal blutig. Starke Krämpfe vor, aber auch während und besonders schlimm nach dem Stuhlgang. Erschöpfender, übel riechender Schweiß, Besonders in der Nacht. Betroffener hat stinkenden Mundgeruch. Zunge weist Zahneindrücke auf .
    Verschlechterung: In der Nacht.
    Mercurius solubilis


  • Eitrige Entzündung
    Es bilden sich zuweilen übelriechende, schmierige Beläge.
    Der Betroffene schwitzt in der Nacht und fröstelt tagsüber.
    Er hat einen üblen Mundgeruch und produziert viel Speichel.
    Der Betroffene verträgt weder Kälte noch Hitze.
    Mercurius solubilis D12
    Zwei- bis dreimal täglich.

  • Angina mit Eiterbildung
    Die Mandeln dunkelrot bis bläulich-rot angeschwollen und schmerzen. Betroffener hat schmerzende Halslymphknoten, er hat einen Schluckzwang. Schmerzen strahlen beim Schlucken stechend in die Ohren aus. Verstärkter Speichelfluss besonders in der Nachts. Betroffener hat stinkenden Mundgeruch. Geschwollene Zunge, Zunge weist Zahneindrücke auf. Nächtliche Schweißausbrüche.
    Verschlechterung: Nachts, durch Bettwärme, durch Kälte und durch Hitze, durch oder bei einem Temperaturwechsel.
    Verbesserung: Durch Ruhe, durch mäßige Temperaturen.
    Mercurius solubilis


  • Furunkel, Eiterbildung
    Es kommt zur Eiterbildung, dazu kommen stechende Schmerzen.
    Es entsteht eine Entzündung kleiner Verletzungen.
    Es bilden sich heiße und stark berührungsempfindliche Furunkel.
    Der Betroffene fröstelt.
    Verbesserung durch feuchte, warme Auflagen.
    Mercurius solubilis D12
    Dreimal täglich, wenn Hepar sulfuris versagt.

  • Schluckauf
    Betroffene leiden unter Schluckauf bei Erbrechen.
    Die Beschwerden kommen überwiegend vormittags.
    Betroffene sind körperlich ausgelaugt.
    In der Nacht bildet sich ein klebriger Schweiß.
    Die Person hat einen fauligen Mund- oder Körpergeruch.
    Nachts besteht eine Unruhe.
    Der Betroffene hat eine verstärkte Speichelbildung beim Schlafen.
    Manchmal kommt es zu einem stinkenden Durchfall.
    Verschlimmerung in der Nacht, durch ein warmes Bett, durch Bewegung, durch Hitze und Kälte, durch kühles feuchtes Wetter, sowie durch Schwitzen.
    Verbesserung durch Ruhe und viel trinken.
    Mercurius solubilis



Vorsicht

Bis einschließlich D3 ist dieses Mittel verschreibungspflichtig!
Quecksilber pur oder nur schwach verdünnt ist giftig!


 

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