Homöopathie
Homöopathische Mittel

Chelidonium, das Schöllkraut, ist ein wichtiges Galle- und Lebermittel, es entgiftet die Leber.
Chelidonium verwendet man daher bei Problemen mit der Leber, den Nieren, der Milz, der Gallenblase, dem Darm und der Lunge.

Zudem setzt man Chelidonium auch bei Lungenentzündungen und Neuralgien ein.

Typische Anwendungsgebiete:
Bei Gallensteinen, wenn im rechten Oberbauch Schmerzen auftreten, die ins Schulterblatt ausstrahlen. Diese Schmerzen verschlimmern sich nach fettigem Essen.
Bei Lungenentzündungen, wenn das Husten schmerzt und Kurzatmigkeit besteht.
Bei Kopfschmerzen, Gesichtsschmerzen, Taubheitsgefühlen. Oft in Verbindung mit Leberstörungen.
Bei Schulterschmerzen, wenn der Betroffene eiskalte Finger hat, manchmal auch Übelkeit.


Häufig eingesetzt im Bereich
Leber, Gallenblase.

Typische Symptome Typische Symptome (Leitsymptome), die auf dieses Mittel hindeuten

  • Der Betroffene hat Übelkeit und muss brechen.
  • Der Betroffene hat gelbliche Augen und eine gelbliche Haut.
  • Der Betroffene hat einen gelblichen oder weißlichen Stuhl.
  • Der Betroffene hat eine gelb-weiß belegte Zunge, auf der man Eindrücke von Zähnen sehen kann.
  • Der Betroffene hat Gallenkoliken.
  • Der Betroffene hat Schmerzen im rechten Bauch.
  • Der Betroffene hat Schmerzen im rechten Schulterblattwinkel.
  • Der Betroffene hat Schmerzen in der rechten Stirn.
  • Der Betroffene ist reizbar.
  • Der Betroffene ist ängstlich.
  • Der Betroffene ist ärgerlich.

Anwendungsgebiete von Chelidonium


Übersicht zu Chelidonium

Wie oft eingesetzt
Häufig
Abkürzung

Chel.

Deutscher Name
Schöllkraut
Art des Stoffes

Pflanzlich

Typische Potenzen
D2 - D12


Modalitäten:

Besser durchDas Leiden wird verbessert durch

  • Druck
  • Warme Getränke und Essen
  • Heiße Bäder

Schlechter durch Das Leiden wird verschlechtert durch

  • Berührung
  • Bewegung
  • Um 16 Uhr.
  • Morgens um 4 Uhr
  • Liegen auf der rechten Seite
  • Kaltes Wetter
  • Kälte



Quellen


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