Homöopathie
Homöopathische Mittel

Homöopathie - Homöopathische Mittel

Was ist die Homöopathie? Die Homöopathie ist eine inzwischen global angewendete Heilmethode. Sie bezieht sich auf den Lehren ihres Entdeckers Samuel Hahnemann. Dieser formulierte Regeln und Grundsätze, die sich zu seiner Zeit teils fundamental von der Schulmedizin unterschieden.

Die bei einer Therapie eingesetzten homöopathischen Arzneimittel werden nicht nur nach der Art der Beschwerden ausgesucht. Vielmehr wird auch auf das Wesen der Erkrankten eingegangen.

Das richtige homöopathische Mittel bezieht sich also nicht direkt auf die vorliegenden Beschwerden. Vielmehr jedoch auf die erkrankte Person. Aufgrund dieses umfassenden Ansatzes, so Hahnemann, wird die Erkrankung nicht bloß auf einer Ebene behandelt. Stattdessen geschieht die homöopathische Behandlung ganzheitlich und umfassend. Genau abgestimmt auf die zu behandelnde Person. Für die damalige Zeit ein Novum!

Homöopathie

Laut den homöopathischen Grundsätzen kommt es erst zur Genesung, wenn Körper und Geist gemeinsam behandelt werden.

Die günstigen Medikamente und die sehr gute Verträglichkeit der Mittel lassen die Homöopathie immer beliebter werden. Das ausführliche Anamnesegespräch, für das heutzutage in der Schulmedizin kaum noch Zeit ist, trägt sicher auch dazu bei.

Grundlegend kann man davon ausgehen, dass eine homöopathische Therapie bei den meisten Beschwerden angewendet werden kann. Ebenso für alle Personen, also auch bei alten Menschen,  Babys und Kleinstkindern.


Samuel Hahnemann und die Homöopathie

Die Homöopathie geht auf den deutschen Arzt Samuel Hahnemann (1755 – 1843) zurück. Er war der Vermutung, dass Krankheiten und Beschwerden durch eine Störung der "Lebenskraft" ausgelöst werden. So machte er sich also auf den Weg, genau diese Lebenskraft wieder herzustellen. Es war ihm also nicht genug, alleine die Beschwerden zu beseitigen.

Im Jahre 1790 untersuchte Samuel Hahnemann in einem Selbstversuch die Wirkung der Chinarinde auf seinen eigenen Körper. Chinarinde war zu dieser Zeit ein übliches Heilmittel gegen die Malaria. Die Malaria war damals eine Geißel der Menschen, da sie immer wieder ausbrach und viele Menschen tötete. Hahnemann stellte dabei fest, dass er selbst, obgleich er nicht selbst an Malaria litt, durch die regelmäßige Einnahme einer Chinarinden-Essenz genau die Symptome bekam, die auch Malariakranke hatten.

Daraus schloss Hahnemann, dass die Chinarinde Malaria heilen konnte, in starker Dosis jedoch die gleichen Symptome der Malaria auslöste. Er testete und erforschte darauf hin auch andere Stoffe, bei denen er ähnliche Beobachtungen machen konnte. Hahnemann verallgemeinerte alle seine Beobachtungen in seiner neuen Form der Heilkunst - der Homöopathie und seinem Ähnlichkeitsprinzip.


Das Ähnlichkeitsprinzip der Homöopathie - "Similia similibus curentur" oder „Ähnliches soll mit Ähnlichem geheilt werden“

Die in Beobachtungen und Eigenversuchen erlangte Erkenntnis, dass bestimmte Mittel in stark verdünnter Form genau die Symptome beseitigen, die sie in natürlicher unverdünnter Form auslösen, wurde zum Ursprung Hahnemanns neuer Lehre. So formulierte er seinen Grundsatz „Ähnliches soll mit Ähnlichem geheilt werden“.

Doch was bedeutet das genau?
Ganz einfach: Ein Heilmittel, das Brennen auf der Haut verursacht, z.B. die Brennnessel, kann in homöopathischer Form gegen Brennen auf der Haut helfen. Oder die Tollkirsche (Atropa Belladonna), die man gegen Fieber einsetzen kann, die aber in purer Form starke Fieberschübe auslöst.

Einige Beispiele von Hahnemanns Untersuchungen:

  • Apis mellifica, die Honigbiene. Ein Heilmittel, das bei Bienenstichen hilft.
  • Coffea, der allseits bekannte Kaffee - er hilft gegen Nervosität und Schlafbeschwerden.
  • Urtica urens, die oben erwähnte Brennnessel, die man gegen Verbrennungen einsetzen kann.
  • Tabacum, bekannt als Tabak. Dieses homöopathische Mittel hilft gegen Schwindelgefühle und Übelkeit.

Durch seine neuen Kenntnisse motiviert, führte Hahnemann weitere Untersuchungen an vielen weiteren unterschiedlichen Stoffen durch. Die Forschungsergebnisse schrieb er nieder. Sie sind auch heute noch die Grundlage der Homöopathie. Außerdem bilden sie die Basis weiterer, auch heute noch durchgeführter wissenschaftlicher Studien.

Hahnemann feierte mit seiner Homöopathie einige große Erfolge. So zum Beispiel im Jahre 1813, als es in Deutschland eine schwere Typhusepidemie gab. Er behandelte 183 Typhuspatienten rein homöopathisch. Von diesen 183 Menschen verstarb tatsächlich nur Einer! Die übliche Sterblichkeitsrate zu dieser Zeit lag bei mehr als 50 %!

 

Doch Hahnemann erging es so, wie es Jedem ergeht, der etwas Neues entdeckt: er wurde verspottet und seine Lehre wurde abgelehnt. Doch halt: die Ablehnung geschah durch die Schulmedizin! Tatsächlich fanden aber "normale" Menschen durchaus Gefallen an der Homöopathie. Dadurch hat sich die Homöopathie inzwischen bis heute überall auf der Welt eine große Schaar von Anhängern sichern können. Die Skepsis in Fachkreisen blieb aber dennoch bis heute erhalten.

Der homöopathische Durchbruch in den 90ern

Einen wahren Durchbruch erlebte die homöopathische Lehre in den 90 er Jahren des letzten Jahrhunderts.

Nicht zuletzt wegen der Unterstützung der Karl und Veronica-Carstens-Stiftung wird seitdem die Homöopathie auch an Universitäten gelehrt und weiter wissenschaftlich erforscht und belegt.
Seitdem gibt es viele junge Homöopathen, Heilpraktiker und Naturheilkundler, die seriös mit der Lehre Hahnemanns umgehen. Es folgte, was folgen mußte: die Homöopathie kam in der ganzen Breite bei der Bevölkerung an. Und sie kam gut an!

Die Skeptiker der Homöopathie

Doch noch ein Wort zu den Skeptikern: Hahnemanns Ähnlichkeitsprinzip ist immer noch die Grundlage für die Wirkung der homöopathischen Mittel. Man muß allerdings auch zugeben, dass es dafür noch keine streng wissenschaftliche Beweise gibt. Niemand weiß also, warum die Homöopathie wirkt!

Oft wird aufgeführt, dass die Homöopathie schon alleine deshalb nicht wirken kann, weil in den Globuli der Wirkstoff so stark verdünnt ist. Theoretisch kann nicht mehr vom Ausgangsstoff übrig geblieben sein, so die Skeptiker. Aus schulmedizinischer Sicht oder aus rein physischer Sicht kann man diesen Standpunkt vertreten.
Doch wir wissen alle: es gibt mehr auf dieser Welt, als das, was die Wissenschaft belegen kann! Vielleicht weiß man in 10, 20 oder 50 Jahren ja mehr?

Dennoch gibt es inzwischen Studien, die streng wissenschaftlich durchgeführt wurden. Und die die Wirkung belegen!  Nur das Warum fehlt noch.

Ich höre nun schon die Skeptiker, die sagen, "Alles Placebo!".
Der Placeboeffekt ist inzwischen auch nachgewiesen. Allerdings nicht speziell im Hinblick auf die Homöopathie, sondern generell.
Man hat herausgefunden, dass viele Menschen alleine davon gesund werden, dass man ihnen IRGENDETWAS gibt. Es muß nur richtig verpackt sein und von einer Autoritätsperson kommen. Demnach gibt es inzwischen tatsächlich Tabletten, die KEINE Wirkstoffe enthalten. Diese werden aber dennoch rege verschrieben. Der Placeboeffekt ist also wissenschaftlich belegt. Und tatsächlich werden die Menschen davon sogar gesund, was auch wissenschaftlich belegt ist.

Doch weit gefehlt bei der Homöopathie: es wurde wissenschaftlich belegt, dass die Wirkung mehr als Placebo ist!

Studien zur Homöopathie

Es gab Studien, die Durchfall bei Kindern, Heuschnupfen, Fibromyalgie, ADHS und Darmverschluß nach einer Operation im Zusammenhang mit Homöopathie betrachteten. Diese Studien zeigten, dass homöopathische Mittel in diesen Fällen genau so gut wirkten wie chemische Medikamente!

Etwas unwissenschaftlicher, aber dennoch wert, darüber nachzudenken: selbst Tiere und Pflanzen können von homöopathischen Mitteln profitieren. Dazu kommen auch Menschen, die ausgesprochene Gegner der homöopathischen Lehre sind. Ich persönlich kenne eine Ärztin, die von der Homöopathie wirklich NICHTS hält. Dennoch nimmt genau diese Ärztin immer homöopathische Globuli, wenn sie einmal im Jahr von einer Nebenhöhlenentzündung gequält wird. Alles nur Placebo?


Das richtige homöopathische Mittel finden

Die Philosophie und die Prinzipien der Homöopathie

Diese Prinzipien sind:

  • Das Ähnlichkeitsprinzip
  • Die Arzneimittelprüfung
  • Die Potenzierung der homöopathischen Mittel
  • Die homöopathische Anamnese

Das Ähnlichkeitsprinzip und der Test der Mittel auf ihre Wirksamkeit geben Hinweise, welches homöopathische Mittel in Frage kommt. Mehr dazu gab es ja weiter oben schon zu lesen.

Die homöopathische Anamnese ist das genaue Befragen des Erkrankten. Diese Anamnese soll etwa die Art der Beschwerden oder wo und wann sie auftraten erkunden.

Die Potenz gibt schließlich an, in welcher Verdünnung das Mittel dann gegeben wird.

Die Anamnese und die Modalitäten

Die Anamnese ist ein recht langer und intensiver Vorgang. Wissen und Erfahrungen, die der Homöopath im Laufe seiner Tätigkeit erlangt hat, helfen ihm, das richtige hömöopathische Mittel auszuwählen. Hilfe bekommt er dabei auch von den bekannten Arzneimittelbildern. Jedes Arzneimittelbild enthält bestimmte Symptome und Eigenschaften. Diese können einen Wirkstoff für eine bestimmte Erkrankung oder für eine bestimmte Person empfehlen.

Man kann sich das so vorstellen: Es gibt Mittel, die besonders gut wirken, wenn sich Beschwerden durch Wärme bessern. Genauso gibt es Mittel, die sich eigenen, wenn sich die Symptome durch Wärme verschlimmern. Der Homöopath findet also durch gezieltes Befragen heraus, welches homöopathische Mittel das Geeignetste ist.

Es gibt dabei eine Menge verschiedener solcher Eigenschaften, auch Modalitäten genannt, die es zu beachten gibt.
So spielt die Persönlichkeit an sich eine Rolle. Wird man schnell wütend, ist man eher träge usw.
Oder wann treten die Beschwerden besonders stark auf? Nachts oder am Tag, oder gar zu einer bestimmten Uhrzeit?
Was mag der Erkrankte essen und trinken, was ist ihm bekömmlich und was nicht?

Wie Sie sehen, ist es eine nicht ganz einfache Aufgabe, das passende homöopathische Mittel zu finden.

 

Die verschiedenen Potenzen

Es gibt verschiedene Verdünnungen der Heilmittel, auch Potenzen genannt.
Dieses Potenzieren geschieht dabei nach einer festgelegten Ordnung. Der Grundstoff wird über mehrere Male verdünnt, auch "verschüttelt" ganannt. Je mehr verschüttelt wird, desto höher ist schließlich die Potenz des Heilmittels. Und desto größer ist, nach homöopathischer Lehre, die Heilkraft und die Heilwirkung der Globuli.
Übliche Potenzen sind die Potenzen C, D, Q und LM.

C-Potenzen sind für den Selbstgebrauch relativ sicher, höhere Potenzen sollte ein Fachmann empfehlen!

Globuli & mehr - die unterschiedlichen Darreichungsformen

Das Wort Globuli kennt wohl jeder, der sich für die Homöopathie interessiert. Andere Namen sind "Streukügelchen".

Das potenzierte Heilmittel wird bei der Herstellung auf die Globuli gesprüht.

Neben den Globuli gibt es auch noch andere Darreichungsformen. Dies können Tabletten oder Dilutionen sein, außerdem Salben, in denen homöopathisch aufbereitete Stoffe eingearbeitet sind.

Die Globuli sind aber die im meisten verwendete Darreichungsform.
Globuli haben einige Vorteile:

  • sind einfach zu dosieren
  • einfach zu handhaben
  • Globuli sind leicht einzunehmen
  • sie haben ein geringes Gewicht
  • man kann sie leicht lagern und mitnehmen

Die Größe der Globuli ermöglicht es außerdem, dass auch Kleinkinder sie ohne Probleme einnehmen können. Der süße Geschmack, der vom "Füllstoff" Rohrzucker kommt, erleichtert dies zusätzlich.

Auch Personen mit einer Laktoseintoleranz lieben Globuli, da darin keine Laktose enthalten ist.
Übrigens wird in homöopathischen Tabletten oft Milchzucker verwendet, der dann die bekannten Beschwerden auslöst.

Während man eine Behandlung mit Globuli durchführt, kann man dies mit anderen homöopathischen Mitteln eventuell unterstützen. Gerade homöopathische Dilutionen und homöopathische Salben empfehlen sich eventuell zur gleichzeitigen äußeren Anwendung. Dadurch kann der Behandlungserfolg erhöht werden.
Bei Wunden und Hautverletzungen, bei Hautbeschwerden, zur Pflege von Narben, bei Verbrennungen, bei ständigem Hautjucken, Entzündungen auf der Haut, bei Entzündungen und Schmerzen von Muskeln und Gelenken können diese Mittel den innerlichen Einsatz der Globuli unterstützen.

 

Inhaltsstoffe & Potenzen der Globuli

Die große Anzahl der verschiedenen homöopathischen Mittel beruht auf den vielen unterschiedlichen Grundstoffen, aus denen man sie herstellt. Diese sind untereinander total verschieden sowie teils sehr außergewöhnlich, zumindest aus schulmedizinischer Sicht.

So finden man als Ausgangsstoffe

  • Tiere (Sepia, Apis mellifica uvm.)
  • Metalle und Minerale (Schwefel, Gold, Salze uvm.)
  • Künstlich produzierte Substanzen wie Hormone oder anderes
  • Krankheitsprodukte von Mensch und Tier. Dies sind Sekrete oder Gewebe, die durch eine Erkrankung entstanden sind.
  • Pflanzen (Nux vomica, Belladonna uvm.)

Abhängig vom Ausgangsstoff unterscheidet man in der Homöopathie die Art und Weise, wie man diesen Stoff schließlich verarbeitet und potenziert. So gibt es Stoffe, die eigentlich hoch giftig sind, die durch die Verarbeitung und Verdünnung aber dennoch verwendet werden können!

Es gibt 3 gebräuchliche Potenzgruppen, die sich untereinander aufgrund ihrer Verdünnung unterscheiden:

  • Die D- Potenzen, die einer Verdünnung 1 : 10 entsprechen. In Verwendung sind Potenzen von D 1 bis D 1000
  • Die C-Potenzen, die einer Verdünnung von 1 : 100 entsprechen. Verwendet werden C 1 bis C 1000
  • Die LM oder Q-Potenzen mit einer Verdünnung von 1 : 50000. Diese Potenzen sind für Laien aber nicht geeignet.

In einer jeweiligen Potenzgruppe C, D oder Q gibt es zusätzlich tiefere, mittlere sowie höhere Potenzen.
So gibt es z.B. D-Potenzen D 1 bis D 10, die man in dieser Gruppe Tiefpotenzen nennt.
D 11 bis D 29 gelten als mittlere Potenzen dieser Gruppe, alles darüber sind Hochpotenzen dieser Gruppe.

Zur Selbanwendung sollte man auf tiefe Potenzen zurückgreifen.
Diese eigenen sich gut für akute Erkrankungen sowie andere Krankheiten und Beschwerden.
Das Spektrum dieser homöopathischen Mittel gilt als ziemlich breit, was bedeutet, dass man auch nicht ganz genau das richtige Mittel wählen muß und es trotzdem zu einer Wirkung kommen kann.
Es gibt deshalb viele Hausapotheken oder Taschenapotheken für Laien, die mit den Potenzen C und D ausgestattet sind.

Höhere Potenzen sollte ein Fachmann aussuchen und verordnen. Diese Mittel eignen sich z.B. zur Behandlung von chronischen Beschwerden oder zur Linderung und Heilung von psychischen Leiden.




Wie nimmt man Globuli richtig ein?

Zu Beginn einer homöopathischen Therapie wurde das passende Mittel und die passende Dosierung ausgewählt.

Wenn es um die Einnahme der Globuli geht, sollte man Folgendes beachten:

Dosierung und Anzahl der Einnahme

So eigenen sich tiefe Potenzierungen gegen akute Erkrankungen und Beschwerden. Diese Tiefpotenzen nimmt man allgemein alle 30 - 60 min. ein, jeweils eine Gabe zu 5 Globuli. Dies führt man fort, bis eine Besserung eintritt. Das Maximum von 6 Gaben pro Tag sollte aber nicht überschritten werden!
Anschließend dazu oder auch bei chronischen Beschwerden nimmt man bis zu 3mal am Tag je 5 Globuli.

Mittlere Potenzen kann man 1 mal oder 2 mal am Tag zu jeweils 5 Globuli einnehmen.

Hohe Potenzen sollte man eigentlich gar nicht auf eigene Fause verwenden. Und wenn, dann bitte nur 1malig 5 Globuli.

Globuli bei Kindern

Babys im 1. Lebensjahr bekommen ein Drittel der Dosis für Erwachsene, Kleinkinder bis 6 bekommen die Hälfte der Dosis für Erwachsene. Im Alter von 6 - 12 sind es schließlich 66 % der für Erwachsene übliche Dosis.


Wie nimmt man die Globuli ein?

Idealerweise nimmt man sie in den Mund und lässt sie allmählich schmelzen. Typischerweise bildet sich dabei etwas mehr Speichel, den man bitte nicht gleich schluckt, sondern eine Weile im Mund lässt. Dadurch wird das Mittel besser und schneller durch die Schleimhäute aufgenommen.

Babys und Kleinstkindern kann man die Globuli unter die Zunge legen oder in den Winkel der beiden Kiefer legen.

Bei hohen Potenzen ist es teilweise nötig, sie in Wasser aufzulösen. Dazu sollte man als Löffel zu Ümrühren keinen eisenhaltige Löffel verwenden. Bitte verwenden Sie einen Holzlöffel.

Wann nehme ich die Globuli ein?

  • Nehmen Sie die Globuli 30 Minuten vor dem Essen ein, oder 30 Minuten, nachdem Sie etwas gegesen haben.
    Gleiches gilt für Getränke, mit Ausnahme von Wasser.

  • Nachdem Sie Globuli genommen haben, sollten Sie für 30 Minuten keinen Kampfer, keine Pfefferminze, kein Menthol, kein Kamillenöl oder andere intensiv wirkende ätherische Öle um sich haben.

    Achten Sie dabei auch auf Ihre Zahncreme oder die Mundspülung!
  • Trinken Sie ebenso keinen Alkohol und keinen Kaffee!


Nebenwirkung der Globuli und die Erstverschlimmerung

Homöopathische Mittel haben üblicherweise keine Nebenwirkungen.
Die Beschwerden können sich allerdings nach der Einnahme von Globuli verändern. Es können auch neue hinzu kommen.

Manchmal kommt es zu einer kurzzeitigen Intensivierung der Symptome, nachdem man Globuli verwendet hat. Dies nennt man die homöopathische Erstverschlimmerung. Diese Erstverschlimmerung gilt allgemein als Zeichen dafür, dass die Heilung eingesetzt hat. Diese Erstverschlimmerung sollte aber relativ bald wieder verschwunden sein, denn ansonsten kann es auch sein, dass man das falsche Mittel verwendet.

Die so genannte Spätverschlimmerung tritt teilweise auf, wenn man ein bestimmt es Mittel zu lange eingenommen hat. Setzt man das Heilmittel dann ab, sollten die Beschwerden auch verschwinden.






 


 

Die Mittel der Homöopathie - Globuli, Tabletten und Dilutionen

Um die homöopathischen Mittel möglichst einfach anwenden zu können, stellte man sie in Form sogenannter Globuli her.
Dies sind kleine Streukügelchen, in denen neben einem Trägerstoff auch der Wirkstoff enthalten ist. Es gibt aber auch nach wie vor andere Formen homöopathischer Mittel, die ebenso leicht einzusetzen sind.

Interessant wird es für Menschen, wenn sie ihre Beschwerden kennen und sich schon länger mit der Homöopathie auseinander gesetzt haben. Sie können die homöopathische Lehre und damit die Globuli bzw. andere homöopathische Mittel relativ leicht zur Selbstbehandlung einsetzen.

Selbstbehandlung

Selbstbehandlung mit der Hausapotheke

Um es meinen Lesern zu erleichtern, biete ich eine umfangreiche Sammlung von Tipps zur Selbstbehandlung an. Bitte beachten Sie aber, dass Sie trotzdem bei schweren oder unklaren Erkrankungen zu einem Arzt gehen sollten!
Lesen Sie hier weiter über die Selbstbehandlung mit homöopathischen Mitteln...

Homöopathische Mittel kaufen - Wo finde ich die richtigen Globuli?

Nun gibt es homöopathische Mittel nicht überall zu kaufen, sondern nur in der Apotheke oder eben in einem Internetversand. Wenn Sie Ihre Globuli im Internet bestellen wollen, rate ich dazu, die Preise genau zu vergleichen, ebenso die Versandkosten. Sie werden feststellen, dass sich die Preise wesentlich unterscheiden und sich ein Vergleich der Preise lohnt - es gibt viel zu sparen!

Konstitutionsmittel und Konstitutionsstypne

Konstitutionsmittel - Konstitutionstypen

Was sind die Konstitutionsmittel? Was ist ein Konstitutionstyp? Und welcher Konstitutionstyp bin ich selbst?

Fragen über Fragen ... Hier finden Sie die richtigen Antworten dazu! Lesen Sie die Artikel:

Die Konstitutionsmittel - Die Konstitutionstypen - Der Online-Test "Welcher Konstitutionstyp bin ich?"

Überarbeitete Artikel

Ameisensäure Acidum formicicum
Acidum formicicum

Das homöopathische Mittel Acidum formicicum wird aus Ameisensäure hergestellt. Es wird oft dafür verwendet, um gerade bei chronischen Erkrankungen eine Wende zum Besseren hin auszulösen. Gleichzeitig soll eine weitere Verschlechterung des Zustands verhindert werden. Bewährt hat sich dieses Mittel besonders bei Allergien.


Fragen zur Homöopathie

  • Wer darf die Homöopathie ausüben?
    Eine fachliche Beratung darf nur ein ausgebildeter Homöopath vornehmen.

  • Wer hat die Homöopathie erfunden - wer erfand die Homöopathie ?
    Der Entdecker war Samuel Hahnemann.

  • Wer bezahlt die homöopathische Behandlung?
    Normalerweise bezahlt man die Mittel selbst. Allerdings gibt es inzwischen Krankenkassen, die teils die Kosten übernehmen.

  • Wer darf Homöopathie verschreiben?
    Ein ausgebildeter Homöopath oder Arzt. Allerdings bekommt man die Mittel auch ohne Rezept auf eigene Rechnung.

  • Wer darf homöopathische Mittel anbieten / verkaufen?
    Diese Mittel gibt es in Deutschland nur in der Apotheke.

  • Wer zahlt die Homöopathie?
    Der Kunde oder die Krankenkasse.

  • Wie Homöopathie einnehmen?
    Wie die Globuli oder Tabletten eingenommen werden, finden Sie hier.

  • Homöopathie wie lange einnehmen?
    Wie die Globuli oder Tabletten eingenommen werden, finden Sie hier. Die Dauer hängt allerdings von der Erkrankung und der Potenz ab.

  • H wie lange dauert Erstverschlimmerung?
    Bei akuten Beschwerden muss es nicht unbedingt zu einer Erstverschlimmerung kommen.
    Bei allen anderen Erkrankungen kann die Verschlimmerung Stunden oder Tage dauern, ja nach Art der Beschwerden.

  • Homöopathie wie lange kein Kaffee?
    Vor der Einnahme des Mittels 1 Stunde, danach auch 1 Stunde. Oder am besten gar nicht, wenn man die Globuli dauerhaft einnahmen muss.

  • Homöopathie wie viele Mittel gleichzeitig?
    Es gibt 2 verschiedene Lehren: Die eine Richtung sagt, immer nur 1 Mittel.
    Die andere Lehre sagt, bis zu 3 verschiedene Mittel. Belegt ist keine der 2 Wege. Was man also macht, ist Glaubenssache.

  • Homöopathie wie lange dauert es, bis es wirkt?
    Homöopathische Mittel können durchaus innerhalb von Minuten wirken. Andere wiederum erst nach Tagen. Immer abhängig davon, welche Erkrankung vorliegt und welche Potenz genommen wird.

  • Homöopathie wie finde ich das richtige Mittel?
    Das ist nicht ganz einfach. Deshalb: Mehr zur Mittelfindung.

  • Homöopathie wie oft C30?
    Es gibt zwei Varianten:
    Eine Gabe mit zwei Globuli in den Mund legen und schmelzen lassen.

    Eine Gabe in Wasser auflösen und minütlich, pro Stunde oder mehrmals am Tag löffelweise einnehmen.

    Wie oft man das Mittel einnimmt, ist abhängig von der Schwere der Erkrankung. Je schlimmer, desto öfters wird C 30 genommen.

  • Was kann die Homöopathie?
    Unabhängig davon, dass die Homöopathie immer noch nicht belegt ist, kann sie gegen viele Erkrankungen helfen.
    Dies betrifft sowohl akute Erkrankungen als auch chronische Beschwerden.

  • Was ist stärker D6 oder D12 ?
    Je höher die Potenz, desto stärker ist das Mittel.

  • Homöopathie - was beachten? Was darf man nicht?
    Homöopathische Mittel sollte man nicht mit der Hand berühren!

    Man sollte sie nicht in Reichweite von Parfums oder anderen intensiv duftenden Stoffen lagern!

    Man sollte die Mittel nur einnehmen, wenn der Mund völlig sauber ist. Günstigerweise spült man erst den Mund mit Wasser, bevor man das Mittel einnimmt.

    Man sollte vor der Einnahme und auch danach 30 Minuten lang nichts trinken oder essen.

    Kampfer muss gemieden werden, da er die Wirkung nahezu aller Mittel aufhebt.
    Man sollte auch ätherische Öle meiden, da sie die Heilwirkung der Mittel stark schwächen können.

    Nehmen Sie Abstand vor Pfefferminze. Pfefferminze schwächt die Heilwirkung einiger Mittel.
    Gleiches gilt für Kaffee! Am besten verzichten Sie darauf.


  • Homöopathie was bedeutet D?
    Die Buchstaben C, D und Q stehen dafür, wie stark die Ursubstanz verdünnt wurde. D = 1 : 10, C = 1 : 100, Q = 1 : 50 000.

  • Homöopathie was darf man nicht essen?
    Starke oder sehr scharfe Gewürze (Nelken, Knoblauch, Cayennepfeffer, Zimt). Ebenso ätherische Öle wie Pfefferminze, Menthol und Kampfer.
    Da diese Mittel auch in Zahnpasta oder im Mundwasser sein kann, sollte man bei einer homöopathischen Behandlung darauf achten!

  • Was ist stärker, C oder D? Was bedeutet D und C?

    Viele Laien kennen die D-Potenzen mit ihrer 1 : 10 Verdünnung. Die C-Potenzen sind hingegen 1 : 100 Verdünnungen. Oft liest man, dass diese C-Potenzen nicht an Laien gegeben werden sollen, da sie zu wirksam sein könnten und unerwünschte Wirkungen haben könnten. Tatsächlich sollte man die C-Potenzen nur nehmen, wenn man sicher ist, dass es das passende Mittel ist. Ansonsten sollte man bei D bleiben.

  • Homöopathie was wofür?
    Welches Mittel das Richtige ist, hängt von der Person und von der Erkrankung mitsamt deren Symptomen ab.

  • Wo bekomme ich Homöopathie?
    In der Apotheke.

  • Warum Homöopathie wirkt - warum Homöopathie nicht wirkt?
    Also es gibt 2 Lager, die sich wohl ewig streiten werden. Eine Seite sagt, die Homöopathie wirkt. Die andere Seite meint, sie kann gar nicht wirken.

  • Warum Homöopathie keine Placebowirkung ist?
    Meine persönliche Antwort ist: weil auch Tiere und Menschen, die nicht daran glauben, davon geheilt werden.




Lesen Sie auf unseren Seiten mehr über die Homöopathie und tauchen Sie ein in die sanfte Art der Heilung!

Meine Bücher zur Seite





Teilen Sie diesen Beitrag
.